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    Der abxylute M4 MagSafe Mobile Controller ist ein extrem kompakter Bluetooth-Controller, der per MagSafe oder selbstklebendem Metallring an die Rückseite eines Smartphones gesetzt wird. Das Konzept zielt klar auf spontane Mobile-Sessions, Retro-Emulation und Cloud-Streaming, nicht auf lange Spielabende mit anspruchsvollen Titeln. Bei 55 Gramm und einer Kantenlänge von rund sieben Zentimetern passt der Controller in jede Hosentasche, was im Alltag wirklich den Unterschied macht: Statt einen großen Pro-Controller einzupacken, klippt man den M4 einfach hinten ans Handy und legt los. Kompatibel mit PC, Nintendo Switch und anderen Geräten ist es dazu auch noch. Ob sich das aber wirklich lohnt, klären wir in diesem Testbericht.

    abxylute M4 MagSafe Mobile Controller iPhone Android Testbericht Test Review

    abxylute M4 MagSafe Mobile Controller – Design und Funktionalität

    Der Controller misst 74,8 × 69,5 × 15 mm und wiegt 55,2 Gramm. Das Gehäuse besteht komplett aus mattem Kunststoff, einige Farbvarianten sind halbtransparent und betonen den Retro-Look. Erhältlich ist der M4 unter anderem in Schwarz/Transparent, Grau, Orange und Grün. Die Verarbeitung wirkt dem Preis angemessen: solide genug für unterwegs, ohne Premium-Anspruch.

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    In der Hand liegt der M4 wie ein kleines Quadrat und erinnert eher an Mini-Pads als an klassische Konsolen-Controller. Bei kleinen bis mittleren Händen reicht das für kurze Sessions; mit großen Händen kann es natürlich nach langer Zeit unangenehm werden, aber ewig lange Sessions sind sowieso nicht der Grund für so ein kleines Gadget. Die Schultertasten liegen flach und nah an den Face-Buttons, was bei kombinierten Eingaben eine etwas C-förmige Handhaltung erzwingt.

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    Die magnetische Halterung besteht aus einer separaten MagSafe-Platte, die per zwei dünner Kunststoffstifte am Controller einrastet. Die Platte selbst hält am iPhone (oder am mitgelieferten Klebering) per Magnet.

    Das funktioniert mit einem iPhone 15 oder vergleichbaren Geräten ordentlich, fühlt sich aber bei großen Pro-Max-Modellen riskant an. Es hält zwar einigermaßen gut, aber ich würde es nicht darauf ankommen lassen.

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    Im Tischbetrieb mit aufgestelltem Telefon ist das Setup unkritisch, in Bewegung (Bus, Bahn) aber schwierig mit einem 17 Pro Max, wie in meinem Fall. Wer sein Smartphone wirklich beim Laufen oder Stehen nutzen will, sollte die Hand zur Sicherheit drumherum legen.

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    abxylute M4 MagSafe Mobile Controller – Bedienung

    Das Button-Layout umfasst ein D-Pad, ABXY-Tasten im Nintendo-Layout, zwei flache Analog-Slider, Schultertasten sowie eine M-Taste, +, -, Home und einen Power-Button. Das D-Pad arbeitet in 2D-Titeln präzise und reagiert direkt auf Eingaben, gerade bei Jump-’n’-Runs oder Retro-Plattformern. Die Face-Buttons haben einen ordentlichen Klick. Bei sehr starkem Druck lässt sich das D-Pad allerdings in zwei Richtungen gleichzeitig auslenken, was bei Fighting Games ab und zu zu Fehleingaben führt.

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    Die Analog-Slider sind die größte Schwäche der Bedienung (was aber schwer anders zu lösen ist). Sie haben kaum Weg und reichen für 3D-Spiele oder präzises Zielen nicht an klassische Sticks heran. Für SNES-, GBA- oder NDS-Emulation ist das egal, für Shooter oder feinfühlige Racing-Steuerung merkt man die Limitierung sofort. R3 und L3 fehlen als physische Klicks und müssen über Kombinationen mit der M-Taste und den +/-Buttons ausgelöst werden, was im Spiel nicht intuitiv ist.

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    Der M4 unterstützt drei Verbindungsmodi, die beim Einschalten per Tastenkombination ausgewählt werden: HID-Mode für Android, PC und generische Gamepad-Erkennung, NS-Mode für Switch und Nintendo Switch 2 sowie PS-Mode, in dem sich der Controller am iPhone als DualShock meldet. Letzteres ist für PlayStation Remote Play wichtig. Das Pairing per Bluetooth 5.3 läuft in allen Modi sauber, nur beim Wechsel zwischen Modi muss das alte Bluetooth-Profil am iPhone teils manuell entfernt und neu gekoppelt werden. Eine Turbo-Funktion ist vorhanden, aktiviert über M plus die jeweilige Taste. Vibration, Gyro-Sensor und Headset-Anschluss gibt es nicht.

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    abxylute M4 MagSafe Mobile Controller – App und Software

    Der M4 hat keine eigene Konfigurations-App vom Hersteller. Mappings, Tastenbelegungen und Empfindlichkeit werden direkt im jeweiligen Spiel oder Emulator eingestellt. In Apps wie Delta, RetroArch und PPSSPP wird der Controller automatisch als Standard-Gamepad erkannt, eine manuelle Belegung ist meist nicht nötig. Für PlayStation Remote Play meldet sich der Controller im PS-Mode als DualShock und übernimmt die Steuerung sofort.

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    abxylute M4 MagSafe Mobile Controller – Akkulaufzeit

    Abxylute gibt 10 bis 13 Stunden Laufzeit an. In der Praxis komme ich bei gemischter Nutzung mit Retro-Emulation und gelegentlichem Cloud-Streaming auf rund 11 bis 12 Stunden, was die Herstellerangabe für den realistischen Alltag im unteren Bereich bestätigt. Für einen Controller, der ohnehin als Immer-dabei-Gerät gedacht ist, reicht das problemlos aus.

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    Geladen wird per USB-C. Die Ladezeit liegt zwischen rund 30 Minuten und gut einer Stunde, abhängig vom Netzteil. Eine Statusanzeige zeigt grob, wann der Akku voll ist. Aktive Kühlung gibt es nicht, der Controller bleibt im Betrieb komplett kalt und lautlos.

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    abxylute M4 MagSafe Mobile Controller – Preis und Verfügbarkeit

    Die UVP liegt bei 49,99 Euro. Auf Amazon bekommt man ihn in allen Farben aktuell jedoch schon für 40,37 Euro [Amazon-Werbelink | Affiliate]. Der M4 wird in mehreren Farbvarianten angeboten, unter anderem Schwarz/Transparent, Grau, Orange und Grün. Technisch sind alle Varianten identisch.

    Wir nehmen am Partnerprogramm von Amazon EU teil. Das bedeutet, dass wir durch qualifizierte Käufe über Links zu Amazon.de eine Provision verdienen können.

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    abxylute M4

    7.8

    Der abxylute M4 MagSafe Mobile Controller ist ein praktisches Mini-Gamepad für unterwegs, das seine Stärken sofort ausspielt, sobald man ihn aus der Hosentasche zieht. Für Retro-Emulation, gemütliches Indie-Gaming und PlayStation Remote Play am iPhone ist die Kombination aus Bluetooth 5.3, Multi-Mode-Unterstützung und 55 Gramm Gewicht im Alltag genau richtig. Wer einen Zweitcontroller für kurze Sessions sucht, kompakt, plattformübergreifend und mit fairer Akkulaufzeit, bekommt mit dem M4 eine sinnvolle Lösung für rund 50 Euro. Für lange Sessions, anspruchsvolle 3D-Titel oder große Hände bleibt ein vollwertiger Controller die bessere Wahl.

    Pro
    • Extrem kompakt und leicht (55 g, ca. 7×7 cm)
    • Multi-Mode für iOS, Android, PC, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2
    • Präzises D-Pad, gut klickende Face-Buttons
    • 9 bis 10 Stunden Akkulaufzeit im Alltag
    • Bluetooth 5.3 mit stabilem Pairing
    • Faire UVP
    Kontra
    • Magnethalterung mit großen Smartphones etwas riskant
    • Analog-Slider mit wenig Weg, ungeeignet für 3D-Steuerung
    • Keine Vibration, kein Gyro, keine physischen R3 und L3 Tasten
    Ümit Memisoglu
    Gründer und Chefredakteur von Umihito.de. Foodvlogger, Technikblogger und Ingenieur.

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