Die besten Nintendo Switch 2 Spiele
Seit dem Launch der Nintendo Switch 2 im Juni 2025 haben wir zahlreiche Spiele auf der Konsole gespielt und getestet. In dieser Liste haben wir eine Auswahl der Titel zusammengestellt, die wir auf der Nintendo Switch 2 vollständig durchgespielt haben und die uns besonders überzeugt, beeindruckt oder einfach Spaß gemacht haben. Es handelt sich nicht um eine vollständige Übersicht und die Liste wird mit jedem neuen Test erweitert.
Wichtig: Die Reihenfolge spiegelt unsere persönlichen Vorlieben wider. Die Punktewertungen unserer Tests dienen lediglich zur Orientierung und sind nicht ausschlaggebend für die Platzierung.
Enthalten sind sowohl native Nintendo Switch 2 Spiele als auch Nintendo Switch 1 Titel, sofern sie eine Nintendo Switch 2 Edition oder ein Update erhalten haben oder auf der Nintendo Switch 2 ein spürbar besseres und stabileres Spielerlebnis bieten.

Donkey Kong Bananza
Donkey Kong Bananza bringt Donkey Kong zurück ins 3D-Gameplay und setzt auf offen aufgebaute fast komplett zerstörbare Ebenen, die mehr an zusammenhängende Spielräume erinnern als an lineare Parcours. Der Weg zum Ziel ergibt sich aus Erkunden, Ausprobieren und dem Finden eigener Routen. Abkürzungen, vertikale Wege und versteckte Bereiche sind ständig sichtbar und laden dazu ein, vom vorgesehenen Pfad abzuweichen.
Das Spielgefühl wird von Donkey Kongs Bewegungen getragen. Schlagen, Springen, Klettern, Rollen und Werfen gehen direkt ineinander über und ermöglichen einen gleichmäßigen Spielfluss. Ebenen lassen sich klassisch durchqueren oder aktiv umformen, indem Terrain abgetragen, Blöcke bewegt oder neue Wege freigelegt werden. Die Bananza-Transformationen greifen gezielt in dieses System ein und verändern situativ Tempo, Reichweite oder Gewicht der Aktionen.
Auf der Nintendo Switch 2 läuft Donkey Kong Bananza mit 60 Bildern pro Sekunde. Im Docked Modus wird eine 4K-Ausgabe unterstützt, im Handheld Modus liegt die Darstellung bei 1080p. Die Bildrate bleibt im normalen Spielverlauf stabil, auch wenn viele Objekte gleichzeitig bewegt oder zerstört werden, was der Steuerung ein direktes und verlässliches Gefühl gibt.
Insgesamt entsteht eines der spaßigsten 3D-Plattformer und eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele, der stark über seine Mechaniken funktioniert. Er lädt dazu ein, Ebenen zu lesen, Wege selbst zu planen und Ziele auf unterschiedliche Arten zu erreichen. Fortschritt ergibt sich weniger aus vorgegebenen Abläufen, sondern aus dem eigenen Umgang mit Erkundung, Bewegung, Raum und Spielsystemen.
Cyberpunk 2077 Ultimate Edition
Dass ein Spiel wie Cyberpunk 2077 überhaupt auf der Nintendo Switch 2 läuft, grenzt an ein technisches Wunder. Die Ultimate Edition bringt nicht nur das Hauptspiel mit, sondern auch die Erweiterung Phantom Liberty, neue Steuerungsoptionen wie Gyro Aiming, Maus- und sogar Gestensteuerung, und das alles portabel.
Die Welt von Night City bleibt das Herzstück. Die Straßen wirken glaubwürdig heruntergekommen, überzeichnet und doch seltsam real. V wird in eine Geschichte gezogen, die zwischen Körperverlust, digitalem Bewusstsein und politischem Chaos schwankt. Begleitet von Johnny Silverhand, gespielt von Keanu Reeves. Die Nebenmissionen sind so detailliert wie der Hauptplot und bieten drastische Abzweigungen je nach Entscheidung. Wer The Witcher 3 kennt, weiß, wie stark CD Projekt Red erzählerisch arbeitet, aber hier ist das alles noch dichter.
Auch mechanisch bietet das Spiel extreme Freiheit: vom Hacken über Schleichen bis zu brutalen Nahkampfvarianten mit Mantis-Klingen oder Netzen aus dem Handgelenk. Ergänzt wird das Ganze durch Cyberware, Skilltrees, Crafting und frei kombinierbare Builds, die sich jederzeit umbauen lassen. Das kann auf den ersten Blick erschlagen, wirkt aber durch gute Menüs und einfache Ressourcen verständlich. Ob man sich schleichend durch Dogtown arbeitet oder Chaos mit Explosivgeschossen verursacht, bleibt ganz dem Spielstil überlassen.
Technisch läuft das Spiel in zwei Modi: Quality zielt auf 30 FPS bei höherer Grafik, Performance auf 40 FPS mit spürbar flüssigerem Bild – letzteres allerdings nur im Docked-Modus bei 120 Hz. Handheld liefert 40 FPS mit VRR. Ladezeiten sind kurz, Artefakte selten, das Bild scharf. Besonders beeindruckend ist die Darstellung im mobilen Betrieb: Night City in dieser Form auf einem Handheld zu sehen, wirkt schlicht surreal. So sehr, dass ich es auf der Nintendo Switch 2 nochmal durchgespielt habe, auch wenn ich das nicht vorhatte. Es ist mit Abstand eines der beeindruckendsten und besten Nintendo Switch 2 Spiele.
Hades II
Hades II erzählt eine deutlich größere Geschichte als der Vorgänger. Diesmal geht es nicht nur um familiäre Konflikte, sondern um den Kampf gegen den Titanen der Zeit. Melinoë, Prinzessin der Unterwelt, steht im Zentrum eines düsteren Kriegsdramas. Ihre Geschichte folgt einer tragischen Struktur, eingebettet in zahllose Gespräche mit neuen und bekannten Figuren. Die Charaktere reagieren dynamisch auf deinen Fortschritt, werfen dir Tode vor, kommentieren Erfolge und liefern immer neue Einblicke in ihre Perspektiven. Auch wenn die übergeordnete Handlung etwas distanziert bleibt, ist die erzählerische Tiefe beeindruckend.
Spielerisch geht Hades II eigene Wege. Melinoë ist keine Kopie ihres Bruders, sondern eine Magierin mit einzigartigem Kampfstil. Jeder ihrer Angriffe ist durch Magie beeinflusst, was neue Strategien erfordert. Der Cast wird zentraler, insbesondere durch Mechaniken wie Omega-Angriffe, Aspekten und Boons, die sich vielfältig kombinieren lassen. Ressourcenmanagement wird durch Magicka deutlich komplexer. Hinzu kommen Vertraute mit passiven Effekten, göttliche Buffs, Wiederbelebungszauber und mehr. Die Vielzahl an Systemen ist anspruchsvoll, doch sie entfalten ein enormes taktisches Potenzial.
Das Spiel bietet zwei unterschiedliche Routen: eine in die Unterwelt, die andere an die Oberfläche. Beide sind vollständig durchspielbar, unterscheiden sich jedoch stark in Struktur und Schwierigkeit. Die Oberwelt bietet Räume mit zahlreichen Türen, mehrere Pfade pro Gebiet und deutlich härtere Gegner. Einige Biome bestehen aus Arenen mit mehreren Wellen, andere aus klassischen Dungeons mit Bossen. Im Vergleich zum Vorgänger fühlt sich Hades II dadurch variabler und fordernder an. Jeder neue Lauf motiviert durch andere Kombinationen, Gegnertypen und Entscheidungen.
Technisch glänzt die Nintendo Switch 2 Version mit flüssigen 120 Bildern pro Sekunde im Docked-Modus und stabilen 60 fps im Handheld. Ladezeiten sind kurz, die visuelle Präsentation ist gestochen scharf, und das Art Design setzt erneut Maßstäbe. Für mich eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele und besser als jede andere Version des Spiels, da es wie für die Nintendo Switch 2 gemacht ist.
Deltarune Chapter 1-4
Mit Kapitel 3 und 4 beginnt Deltarune endlich richtig Fahrt aufzunehmen. Die Welt wirkt nicht mehr wie eine Sammlung absurder Gags, sondern wie ein Raum, in dem Figuren wirklich etwas erleben. Susie, Ralsei, selbst Nebenrollen bekommen neue Facetten, die sich nicht sofort wieder im nächsten Witz auflösen. Man bleibt länger in Momenten, spürt Reibung. Und es fällt auf, wie viel Emotion das Spiel vermitteln kann, ohne je pathetisch zu werden.
Das Kampfsystem bleibt eigenwillig: eine Mischung aus rundenbasierter Strategie, Kugelhölle und rhythmischem Ausweichen. Doch statt sich zu wiederholen, bricht Deltarune die Abläufe immer wieder auf – durch Minispiele, durch Genre-Wechsel, durch Gegner, die sich nicht klassisch „besiegen“ lassen. Das Spiel hat keine Angst vor Tempoveränderung. Manchmal fließt alles, manchmal steht man vor einem Bildschirm und fragt sich, was hier gerade eigentlich passiert.
Technisch läuft Deltarune auf der Nintendo Switch 2 sauber – 60 Bilder pro Sekunde. Visuell bleibt alles bewusst einfach, manchmal fast spröde. Doch das Spiel zeigt oft durch den plötzlichen Wechsel von Stil und Perspektive, dass es sich dabei um ein Stilmittel handelt. Was simpel aussieht, ist oft genau so gemeint und gibt dadurch mehr Spielraum für Überraschungen.
Man spielt sich durch großartige Szenen, lacht, staunt, kämpft – und steht dann wieder da, an einem vorläufigen Ende, das noch immer kein eigentliches Ende ist. Trotzdem ist man umso gespannter auf das nächste Kapitel, was diesmal mit 2026 nochmal deutlich schneller kommen wird und dass jedes Kapitel mit rund 5-8 Stunden teilweise länger ist als viele AAA-Titel ist definitiv ein guter Bonus. Deltarune ist stark, seltsam, witzig, melancholisch. Und genau deshalb schwer zu greifen. Ich liebe es und brauche mehr davon. So schnell wie möglich.
Hollow Knight: Silksong
Es dürfte keinen Überraschen, dass Hollow Knight: Silksong für viele und auch für mich eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele ist. Lange haben wir gewartet und es hat sich gelohnt: Hollow Knight: Silksong beeindruckt sofort mit einer Welt, die zugleich einladend wirkt und doch unerbittlich bleibt. Pharloom ist voller kleiner Fallen, versteckter Wege und Gegner, die sofort zeigen, dass Silksong kein sanftes Warmwerden zulässt. Die Mischung aus Schönheit und Härte wirkt gezielt gesetzt und gibt dem Spiel eine Identität, die sich deutlich vom Vorgänger abhebt, ohne dessen Wurzeln zu verlieren.
Hornets Bewegungsfreiheit verändert alles. Das flüssige Tempo, die offensive Heilmechanik und die Vielzahl an Werkzeugen eröffnen ein Kampfsystem, das komplex wirkt, aber intuitiv bleibt. Der Spielfluss steigt mit jedem neuen Skill an, bis Kämpfe und Plattformpassagen sich wie ein einziger zusammenhängender Tanz anfühlen. Genau hier zeigt sich das Feintuning, an dem Team Cherry so lange gearbeitet hat.
Die Struktur von Silksong baut auf konsequenter Herausforderung auf. Nichts wird verschenkt, alles muss erarbeitet werden. Jeder Bereich hat seine eigenen Mechaniken, seine eigenen Fallen und seine eigenen kleinen Lektionen. Das Kartenlayout nutzt dieses Prinzip besonders gut, da Wege, Abkürzungen und Geheimnisse spürbar durchdacht wirken. Fortschritt entsteht nicht zufällig, sondern wächst aus vertrautem Begreifen der Welt.
Auf Nintendo Switch 2 läuft Hollow Knight: Silksong mit hoher Bildrate und klarer Darstellung, was die Präzision der Steuerung in allen Situationen stützt. Die Kombination aus reaktivem Kampf, aggressivem Leveldesign und sauberer Technik macht Silksong zu einem der stärksten Vertreter seines Genres.
The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom – Nintendo Switch 2 Edition
The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom war schon auf der ursprünglichen Hardware ein technisches Kunststück. Auf der Nintendo Switch 2 bekommt dieses Spiel endlich den Raum, den es immer verdient hat. Höhere Auflösung, deutlich stabilere Bildrate und schnellere Ladezeiten sorgen dafür, dass Hyrule nicht mehr kämpft, sondern fließt. Das ist kein spektakulärer Neuanfang, sondern eine Veredelung. Genau deshalb fühlt sich diese Version wie die endgültige an.
Technisch läuft Tears of the Kingdom auf der Nintendo Switch 2 so, wie man es sich von Anfang an gewünscht hätte. Im Docked-Modus wird das Spiel in bis zu 4K ausgegeben, im Handheld-Modus in 1080p. Dazu kommen eine stabile Bildrate von bis zu 60 Bildern pro Sekunde, kürzere Ladezeiten und HDR-Unterstützung. Gerade bei großen Konstruktionen, weiten Blicken über die Spielwelt und schnellen Wechseln zwischen Himmel, Oberfläche und Tiefen macht sich das deutlich bemerkbar.
Natürlich lässt sich das erste Erlebnis nicht wiederholen. Der Moment, in dem sich die Welt zum ersten Mal öffnet, gehört in eine eigene Kategorie. Trotzdem fällt es erstaunlich leicht, erneut einzutauchen. Tears of the Kingdom ist eines dieser Spiele, bei denen man eigentlich nur kurz reinschauen will und irgendwann feststellt, dass mehrere Stunden vergangen sind. Die Mischung aus vertrauter Welt und neuen Ideen funktioniert auch beim Wiederbesuch, weil sie nicht auf Überraschung setzt, sondern auf Möglichkeiten.
Was Tears of the Kingdom so besonders macht, ist der Umgang mit seiner eigenen Größe. Hyrule ist kein bloßer Schauplatz mehr, sondern ein physisches Spielfeld. Himmel, Oberfläche und Tiefen greifen ineinander. Alles fühlt sich baubar, veränderbar und nutzbar an. Man experimentiert, scheitert, baut neu und kommt weiter. Alte Orte wirken nicht nostalgisch, sondern lebendig, weil sie sich verändert haben. Dazu kommt eine Geschichte, die überraschend persönlich wird, ohne den Ton der Reihe zu verlieren.
Rückblickend hatte Tears of the Kingdom eine fast unmögliche Aufgabe. Es musste auf einem Spiel aufbauen, das für viele als Maßstab gilt. Statt sich davon erdrücken zu lassen, hat es den Kern weitergedacht. Mehr Freiheit, mehr Tiefe, mehr Mut. Die Nintendo Switch 2 Edition macht genau das sichtbar. Sie zeigt, wie stark dieses Spiel wirklich ist, wenn Technik nicht mehr begrenzt, sondern unterstützt. Für viele ist Tears of the Kingdom nicht nur ein herausragender Nachfolger und definitiv eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele.
Trails in the Sky 1st Chapter – Nintendo Switch 2 Edition
Trails in the Sky 1st Chapter ist ein vollständiges Remake des Serienauftakts und setzt erzählerisch ganz am Anfang der Zemuria-Saga an. Das ist auch nötig, denn es kommen neue Trails-Teile im Jahrestakt wie aktuell jetzt Trails Beyond the Horizon, was man aber nicht spielen kann ohne die 13 Vorgänger zu Spielen. Die Spiele sind zwar teilweise hervorragend, aber die Zielgruppe wird dadurch immer kleiner. Die Handlung spielt im Königreich Liberl und folgt Estelle und Joshua Bright bei ihren ersten Einsätzen als Bracer. Die Geschichte entwickelt sich langsam, legt früh Figuren und Orte an und gewinnt über Dialoge und Nebenaufgaben an Gewicht, statt über große Wendepunkte Tempo zu erzwingen.
Liberl ist in klar abgegrenzte Regionen gegliedert, die mehrfach besucht werden und sich mit dem Fortschritt der Geschichte verändern. NPCs reagieren auf Ereignisse, Dialoge werden angepasst und Nebenmissionen greifen direkt in den Alltag der Welt ein. Der Fokus liegt auf Erkundung, Gesprächen und dem schrittweisen Aufbau eines größeren politischen und persönlichen Konflikts.
Das Kampfsystem kombiniert rundenbasierte Gefechte mit freier Positionierung auf dem Schlachtfeld. Fähigkeiten werden über das Quartz-System gesteuert, bei dem Zauber und Boni durch das Platzieren von Kristallen in Ausrüstungsleisten entstehen. Neben Magie stehen physische Techniken, Verzögerungen in der Aktionsreihenfolge und gezielte Buffs im Vordergrund, wodurch Kämpfe planbar, aber nicht statisch ablaufen.
Technisch läuft Trails in the Sky 1st Chapter auf Nintendo Switch 2 mit 60 Bildern pro Sekunde. Die Darstellung bleibt sowohl im Handheld- als auch im Docked-Betrieb stabil. Insgesamt sieht das Spiel wirklich toll aus und ist auch spielerisch ein Spiel was man als Fan von RPGs aus Japan nicht verpassen sollte. Eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele und definitiv eines der besten JRPGs aktuell.
The Legend of Zelda: Breath of the Wild – Nintendo Switch 2 Edition
The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist eines dieser Spiele, bei denen man schon nach wenigen Minuten weiß, dass hier etwas Besonderes passiert. Man wird nicht an die Hand genommen, nicht zugeschüttet mit Symbolen oder Aufgaben. Man steht in Hyrule, bekommt ein Ziel genannt und den Rest überlässt das Spiel einem selbst. Genau dieser Moment, wenn sich die Welt zum ersten Mal öffnet, hat sich eingebrannt und wirkt auch Jahre später noch genauso stark.
Breath of the Wild lebt von Freiheit, aber nicht als Schlagwort, sondern als gelebtes Spielprinzip. Jede Entscheidung gehört einem selbst. Wohin man geht, wie man kämpft, was man ignoriert. Türme in der Ferne, Schreine am Wegesrand, kleine Rätsel, große Umwege. Alles fühlt sich organisch an, weil nichts erzwungen wird. Dieses Spiel will nicht, dass man einer Route folgt, sondern dass man neugierig ist. Und genau das hat das Open-World-Genre nachhaltig verändert.
In der Nintendo Switch 2 Edition läuft Breath of the Wild im Docked-Modus in bis zu 4K und im Handheld-Modus in 1080p. Dazu kommen stabile 60 Bilder pro Sekunde, kürzere Ladezeiten und HDR.
Breath of the Wild bleibt ein Spiel, das sich nicht abnutzt. Egal ob man zum ersten Mal startet oder Jahre später zurückkehrt. Es erinnert daran, wie stark ein Spiel sein kann, wenn es Vertrauen in den Spieler hat. Nicht alles erklären, nicht alles lenken, sondern Raum lassen. Raum zum Verlaufen, Staunen und Entdecken. Genau deshalb ist diese Version die beste Art, diesen modernen Klassiker zu erleben. Ich denke ich brauche keinem erzählen, dass es eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele ist.
Pokémon-Legenden: Z-A
Ich habe schon länger kein Pokémon-Spiel mehr auf 100% durchgespielt. Aber dieses Jahr war es soweit, denn für mich und viele andere war es eines der besten Pokémon-Spiele und eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele. Pokémon-Legenden: Z-A als Nachfolger von Pokémon X und Y verlagert den Schwerpunkt vom Erkunden hin zum Kämpfen und ist endlich deutlich herausfordernder als die meisten Vorgänger. Das Echtzeit-Kampfsystem orientiert sich an Legends: Arceus, erweitert es aber deutlich und macht sehr viel Spaß, weil es deutlich dynamischer ist. Attacken unterliegen nun Cooldowns, Bewegungsfreiheit spielt eine zentrale Rolle, und klassische Überlegungen wie Typenmatchups werden ergänzt durch Raumkontrolle, Timing und Angriffsreichweite. Statusveränderungen und Setup-Attacken sind integraler Bestandteil geworden, nicht nur für Profis.
Das neue System zeigt sich besonders in der Z-A Royale, einem abendlichen Kampfformformat in Lumiose City. Trainer treten dort in Folgekämpfen gegeneinander an, sammeln Rangpunkte und lösen Bonusbedingungen ein. Die Gestaltung dieser Zone fördert konfrontative Begegnungen und belohnt taktisches Vorgehen, beispielsweise durch gezielte Rückangriffe oder den Einsatz von Schlaf- und Plus-Moves. Die Royale-Kämpfe strukturieren einen Großteil des Spielfortschritts.
Parallel dazu übernimmt das Spiel bekannte Mechaniken wie Mega-Entwicklungen und frenetische Bossbegegnungen in Form der Rogue-Mega-Fights. Diese setzen auf Echtzeit-Ausweichmanöver, Schwachstellenphasen und temporäre Rückzüge. Die daraus entstehende Dynamik erinnert stellenweise an MMO-Raidkämpfe. Das Fangen selbst bleibt zwar Teil des Spiels, wirkt durch eingeschränkte Zonen und reduzierte Pokédex-Dichte jedoch weniger präsent als in früheren Teilen.
Technisch läuft Pokémon-Legenden: Z-A auf der Nintendo Switch 2 in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde im TV-Modus und in 1440p bei ebenfalls stabilen 60 FPS im Handheld-Modus. Und ja, viele Fassaden sehen sich ähnlich, aber ganz ehrlich: Man bewegt sich so viel im Spiel, dass es nur auffällt, wenn man auch wirklich darauf hingewiesen wird bzw. darüber nachdenkt. Abseits davon schaut das Spiel gut genug aus und spielt sich umso spaßiger.
Super Smash Bros. Ultimate
Super Smash Bros. Ultimate ist ein Ausnahmefall. Kein anderes Spiel der Nintendo Switch-Ära hat bei seiner Ankündigung einen so massiven Einschlag hinterlassen wie dieses. „Everyone is here“ – dieser Satz allein reichte, um Wochen voller Spekulationen, Hype und Vorfreude auszulösen.
Die finale Version lieferte genau das, was versprochen wurde: ein ultimativer Smash-Titel, der alles zusammenführt, was die Reihe jemals ausgezeichnet hat. Jeder Kämpfer kehrte zurück, begleitet von neuen Legenden wie Banjo & Kazooie, Sephiroth oder Sora. Mit über 100 Stages, mehr als 1.000 Songs und unzähligen kleinen Referenzen wurde Super Smash Bros. Ultimate zu einem monumentalen Crossover, wie es die Branche so noch nicht gesehen hat.
Im Multiplayer ist es nach wie vor das Nonplusultra. Die Kämpfe sind schnell, direkt und bieten mehr taktische Tiefe, als es das Chaos auf dem Bildschirm vermuten lässt. Selbst wer jahrelang spielt, entdeckt ständig neue Feinheiten. Neue Modi wie Squad Strike und ein flexibles Turniersystem runden das Paket ab. Der Online-Modus ist nicht perfekt, funktioniert im direkten Vergleich mit anderen Prüglern aber bemerkenswert gut.
Auch technisch macht das Spiel auf der Nintendo Switch 2 eine exzellente Figur. Es läuft konstant mit 60 Bildern pro Sekunde, die Darstellung ist gestochen scharf und das Menü wirkt nochmals flüssiger und aufgeräumter. Die Inhalte der DLCs müssen separat gekauft werden, aber selbst ohne sie bleibt das Spiel ein gewaltiges Gesamtwerk. Smash Bros. Ultimate fühlt sich an wie ein Abschluss. Und trotzdem ist es aktueller denn je.
Es ist schwer hier noch etwas besser zu machen. Mir persönlich würde es ja sogar reichen, wenn das Spiel mehr DLCs, einen neuen Adventure Modus und einen Rollback-Netcode erhielte. Auf der Nintendo Switch 2 habe ich wieder von neuem mit der World of Light angefangen und hatte diesmal mit DLC Charakteren wie Kazuya und Sephiroth wieder mehr Spaß als mit jedem anderen Spiel. Es ist und bleibt eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele überhaupt.
Super Mario Galaxy + Super Mario Galaxy 2
Es ist erstaunlich, wie gut sich Super Mario Galaxy und Super Mario Galaxy 2 halten, selbst wenn man sie mit modernen 3D-Plattformern vergleicht. Nach Spielen wie Super Mario Odyssey oder aktuellen Genre-Highlights merkt man zwar, dass hier zwei Titel aus einer anderen Zeit stammen, aber genauso deutlich wird, wie nah sie bis heute an einem kreativen Höhepunkt liegen. Galaxy und Galaxy 2 sind nicht einfach nostalgisch stark, sie funktionieren immer noch auf einem Niveau, das viele neuere Spiele nicht erreichen.
Diese beiden Spiele sind reine Ideenmaschinen. Kaum ein Abschnitt fühlt sich wie der vorherige an. Mal bewegt man sich über winzige Planeten, mal über schiefe Ebenen, mal über Flächen, bei denen die Schwerkraft ständig kippt. Das Design nutzt den Weltraum nicht als Kulisse, sondern als Freifahrtschein, um Regeln zu brechen. Genau daraus entsteht dieser unverwechselbare Rhythmus aus Staunen, Lernen und sofortigem Weiterspielen. Die Musik, die Levelthemen und die Art, wie alles ineinandergreift, sorgen dafür, dass sich einzelne Momente festsetzen und lange im Kopf bleiben.
Auf der Nintendo Switch 2 sehen beide Spiele besser aus als je zuvor. Im Docked-Modus laufen sie in bis zu 4K, im Handheld-Modus in 1080p. Viele Texturen wurden sichtbar überarbeitet und profitieren von der höheren Auflösung. Es sind keine radikalen Umbauten, aber genug, um Umgebungen klarer und detailreicher wirken zu lassen. Dazu kommt eine stabile Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde, die gerade bei schnellen Passagen und komplexen Kamerabewegungen einen Unterschied macht. Die Benutzeroberfläche wurde ebenfalls leicht angepasst und wirkt aufgeräumter als in früheren Versionen.
Auch spielerisch gibt es kleine, sinnvolle Ergänzungen. Der Co-Star-Modus kehrt zurück und erlaubt es, gemeinsam Star Bits zu sammeln oder Gegner zu stören. Assist-Funktionen helfen Einsteigern oder Spielern, die einfach entspannter spielen möchten, ohne den Kern des Spiels zu verändern. Zusätzlich wurden die Storybooks erweitert, sowohl in Galaxy als auch in Galaxy 2, inklusive neuer Texte und Musik. Natürlich sind nicht alle Eigenheiten perfekt gealtert, etwa die Kamera oder die Pointer-Steuerung, doch das fällt kaum ins Gewicht. Super Mario Galaxy und Super Mario Galaxy 2 gehören zu den wenigen Spielen, bei denen man ohne Übertreibung von zeitlosen Klassikern sprechen kann, und die Nintendo Switch 2 Edition ist die bestmögliche Präsentation dieser beiden Ausnahmetitel. Hier bekommt man direkt zwei der besten Nintendo Switch 2 Spiele in einem. Wer es noch nicht gespielt hat, muss es unbedingt nachholen.
Kirby und das vergessene Land – Nintendo Switch 2 Edition + Star-Crossed World
Kirby and the Forgotten Land – Nintendo Switch 2 Edition + Star-Crossed World bringt das ursprüngliche Abenteuer in technischer Bestform zurück. Das Basisspiel läuft jetzt in stabilen 60 FPS mit klarerem Bild und besserer Beleuchtung, sowohl im Docked- als auch im Handheld-Modus. Bewegungen wirken geschmeidiger, Eingaben präziser. Besonders auffällig: die neuen Reflexionen, Details in den Texturen und die saubere Umsetzung der Kamera, die sich bei Sprung- und Flugpassagen spürbar verbessert hat.
Der neue DLC Star-Crossed World ergänzt das Hauptspiel um zwölf neu gestaltete Level, die auf bekannten Gebieten basieren, aber stark umgebaut wurden. Schnee, Eis, Kristalle und neue Gegner sorgen für spürbare Abwechslung. Viele Abschnitte nutzen größere Höhenunterschiede und alternative Routen. Das Leveldesign reizt die Fähigkeiten von Kirby stärker aus als bisher, inklusive leicht gesteigertem Anspruch bei Timing und Bewegung. Koop-Modus und Fortschrittsanzeige lassen sich nahtlos nutzen.
Hinzu kommen mehrere neue Verwandlungen, darunter Gear Mouth mit haftenden Zahnrädern oder Spring Mouth für Sprungketten. Die Steuerung unterstützt diese Formen mit intensiver HD-Vibration, was vor allem im Handheld-Modus für mehr Spielgefühl sorgt. Die Transformationen fügen sich gut ins bisherige System ein und bieten in den neuen Leveln gezielte Anwendungsmöglichkeiten. Auch Sammelobjekte, Herausforderungen und Minibosse wurden entsprechend angepasst.
Die Nintendo Switch 2 Edition bietet nicht nur bessere Technik, sondern erweitert das Spiel um Inhalte, die sich wie ein natürlicher Bestandteil anfühlen. Wer das Original kennt, kann sofort zwischen Hauptspiel und DLC wechseln, ohne doppelt spielen zu müssen. Neueinsteiger bekommen eine der besten Nintendo Switch 2 Spiele und 3D-Plattformer-Erfahrungen der letzten Jahre. Und noch was: Lasst euch vom niedlichen Ton nicht täuschen. Kirby ist nie das, wonach es aussieht.
Metroid Prime 4: Beyond
Metroid Prime 4: Beyond findet nach 18 Jahren genau den Ton wieder, der die GameCube Vorlage so einzigartig gemacht hat, und erweitert ihn gleichzeitig in sinnvoller Weise. Die weit verzweigten Regionen wirken vertraut, gewinnen aber durch die offene Struktur zwischen den Biomen eine neue Dynamik. Die Fortbewegung mit Vi-O-La verleiht der Erkundung spürbare Geschwindigkeit, ohne die Atmosphäre der Reihe zu verlieren.
Die Gestaltung der einzelnen Gebiete gehört zu den stärksten Momenten des Spiels. Neue Kreaturen, komplexere Bossabläufe und eine klar lesbare Umgebungssprache sorgen dafür, dass jeder Abschnitt etwas Eigenes mitbringt. Die Federation Troopers wirken zunächst wie eine ungewöhnliche Ergänzung, entwickeln aber schnell eine eigene Identität und fügen sich harmonisch in die Reise ein.
Auch technisch präsentiert sich Metroid Prime 4: Beyond so sauber wie kaum ein anderer Serienteil. Im Docked Modus erreicht das Spiel 4K bei 60fps, alternativ 1080p bei 120fps für alle, die maximale Bildrate bevorzugen. Im Handheld Modus läuft es in 1080p bei 60fps, ebenfalls stabil und ohne nennenswerte Einbrüche. Partikeleffekte, Beleuchtung und volumetrische Nebel bleiben klar erkennbar, und selbst großflächige Areale laden schnell, sodass der Erkundungsfluss nicht unterbrochen wird.
Durch diese Mischung aus klassischer Prime Stimmung, durchdachten Erweiterungen und souveräner Technik gelingt ein seltenes Kunststück. Die langen Wartejahre führen nicht nur zu einem gelungenen Comeback, sondern zu einem Höhepunkt der Reihe, der das vertraute Gefühl des Entdeckens wiederbelebt und gleichzeitig neue Wege öffnet. Für mich ist es definitiv eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele. Klar hätten die Wüstenabschnitte etwas besser sein können, aber ich habe es zu 96% im ersten Durchgang durchgespielt. Das hätte ich nicht, wenn es kein gutes Spiel wäre.
Romancing SaGa 2: Revenge of the Seven – Nintendo Switch 2 Edition
Romancing SaGa 2: Revenge of the Seven ist ein fantastisches Remake des 1993 erschienenen Rollenspiels und setzt auf eine offen strukturierte Erzählweise, die sich über mehrere Generationen erstreckt. Die Handlung folgt dem Kaiserreich Avalon im Kampf gegen die Sieben Helden, wobei sich Zeitabschnitte überspringen und neue Herrscher die Nachfolge antreten. Entscheidungen, Reihenfolge von Ereignissen und optionale Aufgaben beeinflussen den Verlauf, statt einer festen Dramaturgie zu folgen.
Die Welt ist nicht linear aufgebaut, sondern besteht aus Regionen, die unabhängig voneinander erkundet und politisch eingebunden werden können. Missionen entstehen aus lokalen Konflikten, die gelöst werden, um Gebiete dem Imperium anzugliedern. Nebenaufgaben vertiefen die Welt und führen zu neuen Orten, Fähigkeiten oder Ausrüstungen, während sich das Reich über Generationen hinweg strukturell weiterentwickelt.
Das Kampfsystem bleibt rundenbasiert und legt den Schwerpunkt auf das Erkennen von Schwächen, das Auslösen von Techs und das Glimmer-System. Neue Fähigkeiten entstehen situativ im Kampf und werden dauerhaft vererbt, was den langfristigen Aufbau der Armee prägt. Die Generationsmechanik sorgt dafür, dass Fortschritt nicht an einzelne Figuren gebunden ist, sondern an das Imperium selbst.
Technisch läuft Romancing SaGa 2: Revenge of the Seven auf Nintendo Switch 2 mit 60 Bildern pro Sekunde. Ladezeiten fallen kürzer aus, besonders beim Betreten neuer Gebiete und beim Start von Kämpfen. Die Darstellung ist höher aufgelöst und insgesamt schärfer, Benutzeroberfläche und Texte sind klarer lesbar, Animationen wirken gleichmäßiger.
Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition
Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition bringt das ursprüngliche Wii-U-Epos auf Nintendo Switch 2 zurück, technisch spürbar überarbeitet und inhaltlich sinnvoll erweitert. Charaktermodelle, Lichteffekte und Texturen wirken deutlich schärfer, vor allem in 4K-Darstellung am Dock. Die Bildrate bleibt (gerade auf der Nintendo Switch 2) bei soliden 30 FPS ohne Einbrüche. Ladezeiten wurden spürbar verkürzt, das UI modernisiert, und viele kleine Komfortfunktionen erleichtern den Spielfluss. Besonders auffällig ist, wie lebendig und detailreich Mira inzwischen wirkt, vor allem beim Übergang vom Bodenkampf in den Mech-Abschnitt. Besser wäre es jedoch, wenn endlich ein 60 FPS Update für die Nintendo Switch 2 kommen würde. Das würde das Spiel aufgrund seiner Fortbewegungsmöglichkeiten durch flüssigeres Gameplay enorm aufwerten.
Spielerisch bleibt das Grundgerüst erhalten, wird aber an vielen Stellen entschlackt. Wer das Original kennt, erinnert sich an umständliche Affinitätsmissionen, Backtracking und Feldfähigkeiten, die nun deutlich flüssiger funktionieren. Charaktere lassen sich endlich direkt ins Team holen, selbst wenn sie nicht in der Nähe stehen. Neue Tutorials, eine überarbeitete Karte, Komfortfunktionen wie Tageszeitwechsel und Outfit-Presets runden das Paket ab. Die wichtigste spielerische Veränderung ist jedoch das neue Schnellladesystem im Kampf, das das Tempo erhöht und mehr Flexibilität im Overdrive erlaubt.
Inhaltlich bietet die neue Edition neben zusätzlichen Skells und vier neuen Charakteren auch ein alternatives Ende. Die Erzählung setzt weiterhin auf klare Zielvorgaben und große Momente. Der Einstieg auf Mira ist vergleichsweise zugänglich gehalten, doch das Spiel entfaltet sich erst richtig, sobald man einen Skell steuern kann. Wer sich die Zeit nimmt, entdeckt eines der offensten und zugleich durchdachtesten Sci-Fi-Settings auf der Plattform.
Die zweite Spielhälfte dreht sich um neue Fortbewegungsmöglichkeiten, Luftkämpfe und die völlige Freiheit beim Erkunden. Wer sich früh in Nebenquests und Affinitätsaufbau vertieft, wird belohnt. Auch durch das überarbeitete Levelsystem, bei dem inaktive Gruppenmitglieder endlich mitleveln. Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition bringt das Spiel in eine Form, in der es nicht nur technisch überzeugt, sondern sich auch spielerisch zeitgemäß anfühlt.
Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung
Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung verankert seine Handlung tief in der Geschichte Hyrules und rückt die Zeit der Versiegelung als spielbaren Konflikt ins Zentrum. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Geschichte hier auch wirklich Teil des Kanons. Die Kampagne verbindet große Schlachten mit klar geführten Story-Missionen, die bekannte Figuren, neue Perspektiven und zentrale Ereignisse dieser Epoche zusammenführen. Der Fokus liegt auf erzählerischem Fortschritt innerhalb eines klaren musou-Rahmens, bei dem Handlung und Gefechte eng miteinander verzahnt sind.
Das Kampfsystem baut konsequent auf den Grundlagen der Reihe auf und erweitert sie durch neue Mechaniken wie Sync-Strikes und den Einsatz von Zonai-Technologie. Charaktere ergänzen sich stärker im Gefecht, gemeinsame Angriffe werden gezielt vorbereitet und taktisch ausgelöst. Gegnertypen, Missionsziele und Bosskämpfe verlangen aktives Mitdenken, Positionswechsel und den gezielten Einsatz spezieller Fähigkeiten, wodurch die Schlachten dynamischer und strukturierter ablaufen.
Die Spielareale orientieren sich an frühen Regionen Hyrules und präsentieren bekannte Orte in neuer Form. Schlachtfelder sind in klar definierte Zonen gegliedert, die nacheinander gesichert, verteidigt oder zurückerobert werden. Nebenmissionen, optionale Herausforderungen und zeitkritische Ziele sorgen für Abwechslung innerhalb der Einsätze und geben Raum, unterschiedliche Figuren und Spielstile auszuprobieren.
Technisch läuft Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung auf Nintendo Switch 2 im Einzelspielermodus mit 60 Bildern pro Sekunde. Die Auflösung liegt im Handheld-Modus bei 1080p und im Docked-Betrieb bei 4K-Ausgabe mit dynamischer Skalierung. Auch bei großen Gegnergruppen und umfangreichen Effekten bleibt die Bildrate stabil, Animationen wirken präzise und Eingaben werden direkt umgesetzt. Im Koop-Modus wird leider nur mit 30 Bildern pro Sekunde gespielt, wobei die Darstellung weiterhin konstant bleibt und das Kampfgeschehen übersichtlich strukturiert ist.
Fast Fusion
Fast Fusion knüpft direkt an die Stärken von Fast RMX an und führt das Grundkonzept konsequent weiter. Gerade bei der UVP von nur 15 Euro ist es ein Must Have für die Nintendo Switch 2, was unglaublich viel Spaß macht und definitiv eines der beeindruckendsten und besten Nintendo Switch 2 Spiele. Rennen bleiben extrem schnell, verlangen präzises Fahren und setzen weiterhin auf den Wechsel zwischen roten und blauen Phasen, um Boostfelder optimal zu nutzen. Neu ist die Sprungmechanik, die jederzeit eingesetzt werden kann und Strecken deutlich offener macht. Abkürzungen, Ebenenwechsel und riskante Manöver gehören dadurch stärker zum festen Bestandteil jedes Rennens.
Die Strecken sind klar auf Geschwindigkeit ausgelegt und spielen mit Wettereffekten, vertikalen Ebenen und beweglichen Elementen. Tornados, Regen oder riesige Maschinen sind nicht bloße Kulisse, sondern beeinflussen das Fahrverhalten und das Timing. Der Umfang fällt mit zwölf Strecken kompakt aus, dafür sind Aufbau und Abfolge auf Zeitfahren und wiederholtes Optimieren ausgelegt. Jede Strecke lädt dazu ein, Routen zu verfeinern und Sekundenbruchteile herauszufahren.
Abseits der Rennen steht das neue Fusionssystem im Mittelpunkt. Fahrzeuge lassen sich kombinieren, wodurch Werte wie Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit oder Boost-Verhalten gezielt verändert werden. Diese Entscheidungen wirken sich spürbar auf das Fahrgefühl aus und machen Experimente lohnenswert. Freigeschaltet wird alles über Ingame-Währung, die durch gute Platzierungen und Zusatzmodi wie Time Attack oder Super Hero Mode verdient wird.
Auf Nintendo Switch 2 läuft Fast Fusion mit 60 Bildern pro Sekunde und hoher Auflösung. Im Docked-Modus sind bis zu 4K möglich, im Handheld-Modus 1080p. Die Bildrate bleibt stabil, auch im Splitscreen mit bis zu vier Spielern. Strecken, Effekte und Fahrzeuge wirken klar und ruhig in Bewegung, was bei dieser Geschwindigkeit entscheidend ist.
Mario Kart World
Mario Kart World löst die klassische Streckenstruktur auf. Kurse sind offen verbunden, Übergänge erfolgen ohne Ladepausen. Streckenführung, Abzweigungen und Richtungswechsel sind komplexer, mit größerer Breite und mehr parallelen Routen. Übersicht und Reaktionsvermögen sind wichtiger als das Einprägen fester Linien.
Das Teilnehmerfeld wurde auf 24 Fahrer erweitert. Das hat spürbare Auswirkungen auf das Renngeschehen. Positionen wechseln häufiger, Items treffen in kürzeren Abständen, und das Feld bleibt länger eng beisammen. Die Rennen verlaufen weniger vorhersehbar, sowohl online als auch offline.
Fahrzeuge und Charaktere unterscheiden sich deutlich im Fahrverhalten. Gewicht, Wendigkeit und Reaktion auf Kollisionen variieren und wirken sich direkt auf das Rennergebnis aus. Einzelne Kurse wurden stark verändert, andere orientieren sich an früheren Versionen.
Technisch läuft das Spiel im Einzelspielermodus durchgängig mit 60 Bildern pro Sekunde – sowohl im TV-Modus mit 3840×2160 Pixeln (4K) als auch mobil bei 2560×1440 Pixeln (1440p).
Kirby Air Riders
Kirby Air Riders fühlt sich von der ersten Minute an wie eine selbstbewusste Rückkehr. Das Spiel nimmt die eigenwillige Idee des Originals ernst und zieht sie konsequent weiter. Der neue Storymodus gibt dem Ganzen endlich einen Rahmen, der motiviert, überrascht und hängen bleibt. Rennen, Minispiele und Bosskämpfe greifen ineinander und sorgen dafür, dass man immer wissen will, was als Nächstes kommt.
Das Fahren selbst bleibt der große Reiz. Air Riding ist kein klassisches Rennspiel und will es auch nicht sein. Vorwärtsbewegung passiert automatisch, alles andere liegt beim Spieler. Bremsen, Boosten, Driften, Gegner treffen, Abkürzungen nutzen. Sobald das System klickt, entsteht ein Flow, der schnell süchtig macht. Fahrer und Maschinen verändern dieses Gefühl spürbar. Jede Kombination spielt sich anders und lädt zum Experimentieren ein.
Die bekannten Modi tragen diesen Kern weiter. City Trial lebt von kurzen, hektischen Erkundungsphasen und einem finalen Showdown, der jedes Mal anders ausgeht. Klassische Rennen und der Top-Down-Modus setzen eigene Akzente und bringen Tempo, Chaos oder Kontrolle in den Vordergrund. Besonders online entfaltet das Spiel seine Stärke, wenn Können, Streckenkenntnis und saubere Entscheidungen den Unterschied machen.
Kirby Air Riders wirkt dabei durchgehend lebendig. Strecken wechseln zwischen offenen Abschnitten und spektakulären Sequenzen, Figuren und Maschinen haben Charakter, der Soundtrack treibt alles nach vorne. Es ist laut, schnell, manchmal unübersichtlich und genau darin liegt der Reiz. Wer sich darauf einlässt, bekommt kein gewöhnliches Rennspiel, sondern etwas Eigenes, das Spaß, Wettbewerb und dieses typische Kirby-Gefühl erstaunlich gut zusammenbringt.
Rune Factory: Guardians of Azuma
Rune Factory: Guardians of Azuma spielt in einer neuen Region, die optisch stark von japanischer Kultur inspiriert ist. Der Einstieg führt durch eine längere Sequenz mit Cutscenes und Tutorials, bevor man sich frei bewegen kann. Statt sich um ein einzelnes Bauernhaus zu kümmern, reist man diesmal zwischen mehreren Dörfern, die jeweils für eine Jahreszeit stehen. Der Aufbau dieser Orte ist zentraler Bestandteil des Spiels und ersetzt viele der bekannten Farming-Abläufe aus früheren Teilen.
Anbauen kann man zwar weiterhin, aber entscheidend ist das nicht mehr. Stattdessen baut man Gebäude, platziert Dekorationen und weist Dorfbewohner Aufgaben wie Ernte, Handel oder Fischfang zu. Die Struktur ist deutlich mehr auf Management ausgelegt. Das funktioniert gut, auch weil die neue Maussteuerung auf der Nintendo Switch 2 bei der Navigation und Planung eine echte Hilfe ist. Anders als in früheren Teilen klickt man sich durch Menüs nicht mehr nur per Steuerkreuz, sondern kann gezielt mit dem Joy-Con zeigen und auswählen.
Die Kämpfe sind vertraut, aber erweitert. Verschiedene Waffenklassen, Spezialangriffe und eine einfache Ausweichmechanik bleiben erhalten. Neu sind die sogenannten heiligen Artefakte, die zusätzliche Fähigkeiten bringen, und das Begleitersystem: Bis zu drei NPCs können mit in den Kampf genommen werden, mit klarer Rollenverteilung. Die Performance ist stabil. Auf der Nintendo Switch 2 läuft das Spiel mit 60 Bildern pro Sekunde, bei 1080p mobil und bis zu 4K im Dock. Ladezeiten sind deutlich kürzer als bei früheren Teilen.
Auch abseits der Technik hat Guardians of Azuma spürbare Fortschritte gemacht. Die Welt ist durch die vier Dörfer abwechslungsreich strukturiert, Figuren und Nebenaufgaben sind besser eingebunden, und das Spiel nutzt sein Setting, um das bekannte Prinzip sinnvoll weiterzudenken. Wer die Reihe kennt, wird vieles wiedererkennen, aber auch merken, dass hier manches anders funktioniert. Ehrlich gesagt kam ich durch dieses Spiel wieder dazu mehr Cozy Titel wie einige andere in dieser Liste zu spielen. So gut ist der Neustart gelungen.
FANTASY LIFE i: Die Zeitdiebin – Nintendo Switch 2 Edition
FANTASY LIFE i: Die Zeitdiebin verbindet Rollenspiel, Lebenssimulation und Abenteuer zu einem offenen Spielfluss, der stark vom eigenen Handeln getragen wird. Die Spielwelt lädt dazu ein, Aufgaben frei anzugehen, Materialien zu sammeln, Gegner zu besiegen oder sich einfach einer Tätigkeit zu widmen. Fortschritt entsteht kontinuierlich durch Erfahrung, neue Fertigkeiten und freigeschaltete Inhalte. Es ist ein bequemes Spiel, das fest in seinen Bann zieht und unglaublich Spaß macht, auch wenn es vom Stil her eigentlich gar nicht so sehr meins ist.
Zentral sind die Lebensklassen, die jederzeit gewechselt werden können. Jede Klasse besitzt eigene Fähigkeiten, Ausrüstung und Aufgaben, die direkt mit der Spielwelt verknüpft sind. Kämpferklassen erweitern den Aktionsradius durch neue Gegner und Gebiete, Handwerks- und Sammelklassen erschließen Materialien, Rezepte und Verbesserungen. Dadurch greifen alle Systeme ineinander und beeinflussen sich gegenseitig.
Die Spielwelt ist in mehrere große Regionen gegliedert, die sich im Verlauf öffnen und erweitern. Neue Wege, Dungeons und Aktivitäten werden nach und nach zugänglich, während Quests oft mehrere Gebiete miteinander verbinden. Nebenmissionen führen zu neuen Lebensklassen, Ausrüstung oder Spielmechaniken und sorgen dafür, dass sich Erkundung und Fortschritt ständig ergänzen.
Auf Nintendo Switch 2 läuft FANTASY LIFE i: Die Zeitdiebin mit 60 Bildern pro Sekunde. Im Handheld-Modus wird eine Auflösung von 1080p erreicht, im Docked-Modus eine 4K-Ausgabe über die Konsolenskalierung. Bewegungen, Kämpfe und Animationen bleiben gleichmäßig, Ladezeiten fallen kurz aus, und größere Areale können ohne Unterbrechungen erkundet werden. Lasst euch vom Stil nicht täuschen und probiert es unbedingt einmal aus. Es ist definitiv eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele, gerade für Fans von Cozy Games.
Story of Seasons: Grand Bazaar – Nintendo Switch 2 Edition
Story of Seasons: Grand Bazaar setzt von Beginn an auf einen klaren Tages- und Wochenablauf, der sich um Zephyr Town und den festen Basartermin am Samstag dreht. Alles, was unter der Woche passiert, läuft auf diesen einen Tag hinaus. Pflanzen anbauen, Tiere versorgen, Materialien sammeln und Waren herstellen haben ein klares Ziel. Fortschritt entsteht sichtbar im Ort selbst, durch neue Stände, zusätzliche Händler und erweiterte Möglichkeiten, die sich direkt aus dem Erfolg auf dem Basar ergeben.
Der Basar ist das spielerische Zentrum. Waren werden aktiv verkauft, Kunden reagieren auf Angebot und Tempo, Boni lassen sich gezielt auslösen. Mit jedem Ausbau kommen neue Systeme hinzu, die wiederum den Alltag verändern. Farming, Handwerk und Verkauf greifen eng ineinander und geben dem Spiel einen festen Rhythmus, der schnell zur Routine wird, ohne starr zu wirken. Entscheidungen fühlen sich unmittelbar an, weil sie sich schon am nächsten Markttag bemerkbar machen.
Abseits des Basars bleibt die Landwirtschaft bewusst übersichtlich, wird aber durch Bewegung und Umgebung aufgewertet. Doppelsprünge, Gleiter und Windmechaniken machen Wege, Abkürzungen und Höhenunterschiede relevant. Zephyr Town ist kompakt, aber dicht gestaltet, mit nutzbaren Dächern, versteckten Bereichen und Wettereinflüssen, die Planung erfordern. Wind spielt dabei eine aktive Rolle, von Erträgen bis hin zu Stürmen, auf die vorbereitet werden muss.
Ergänzt wird das durch Naturgeister, Windmühlen zur Verarbeitung von Materialien, ein direkt eingebundenes Kochsystem und zahlreiche saisonale Ereignisse. Figuren sind vollständig vertont und im Alltag präsent, Dialoge verändern sich mit dem Fortschritt, Beziehungen entwickeln sich kontinuierlich. Das Spiel lebt von seiner Verzahnung aus Aufgaben, Ort und Zeit. Jede Tätigkeit zahlt auf etwas Konkretes ein, und genau daraus entsteht der langfristige Reiz.
Animal Crossing: New Horizons – Nintendo Switch 2 Edition
Animal Crossing: New Horizons hat jede Facette der Serie verbessert, an die man nur denken kann. Es gibt mehr zu tun, mehr zu sehen, mehr zu gestalten und mehr zu lieben. Ob man nun Möbel sammelt, seine Insel verschönert oder einfach nur mit Bewohnern interagiert, man verliert schnell Stunden ohne es zu merken. Fans und Neueinsteiger gleichermaßen finden sich dabei wieder, wie sie Material sammeln, neue Möbel entwerfen oder ihre Insel zu einem unverwechselbaren Zuhause machen.
Jeder Moment wirkt ungehemmt glücklich und lebendig, mit liebevoll geschriebenen Charakteren und einer Insel, die mehr zurückgibt, als man hineingesteckt hat. Als Animal Crossing: New Leaf damals erschien und eine neue Generation von Fans gewann, fragten sich viele, wie Nintendo das noch toppen sollte. New Horizons ist die Antwort darauf. Dieses Spiel zeigt, wie tief diese Serie gehen kann, und es rechtfertigt es, eine Konsole dafür zu besitzen, einfach um es weiterhin zu spielen.
Die technischen Verbesserungen auf Nintendo Switch 2 sind ehrlich gesagt nicht überwältigend. Das Spiel lädt spürbar schneller (was sich vor allem beim Betreten von Gebäuden bemerkbar macht) und sieht minimal besser aus. In der Docked‑Darstellung wird es per DLSS von 1440p auf 4K hochskaliert, im Handheld‑Modus läuft es in nativem 1080p, jeweils bei stabilen 30 FPS. Viele Texturen wirken klarer, Farbübergänge sind glatter, aber wenn du auf deiner ursprünglichen Nintendo Switch zufrieden bist, lohnt es sich nicht allein dafür, zur neuen Konsole zu wechseln. Viele Unterschiede sind subtil und nicht sofort auffällig, selbst wenn sie messbar sind.
Was bleibt, ist die pure Freude am Spiel. New Horizons bleibt ein Ort der Ruhe und Kreativität, wo man jeden Tag selbst wählen kann, was man tun möchte. Ob man mit Freunden besucht und tauscht oder einfach nur seine Insel weiter formt, es ist ein Erlebnis, das man jederzeit wieder starten kann. Selbst Jahre später hat dieses Spiel nichts von seinem Zauber verloren und bleibt genau das entspannende, persönliche Erlebnis, das Millionen von Spielern so lange begleitet hat. Für mich ist es definitiv eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele. Hätte hätte aber höher in der Liste landen können, wenn die Nintendo Switch 2 Version zumindest noch 60 FPS mitgebracht hätte.
Street Fighter 6: Years 1-2 Fighters Edition
Street Fighter 6 läuft auf der Nintendo Switch 2 fast durchgehend mit 60 FPS und zeigt dabei, wie viel in einem mobilen Format möglich ist. Die Menüs, Kämpfe in Battle Hub und klassische Versus-Matches wirken klar, schnell und direkt. Selbst im portablen Modus bleibt die Präsentation scharf, Animationen flüssig und Eingaben präzise. Die Auflösung variiert je nach Modus, liegt im Docked-Modus aber sichtbar über der der alten Plattformen und erinnert eher an Xbox Series S als an die vorherige Nintendo-Konsole.
Nur im World Tour-Modus bricht das Spiel auf 30 FPS ein. Das betrifft ausgerechnet den zentralen Einzelspielerbereich mit seiner offenen Welt und RPG-Elementen. Die Kämpfe dort fühlen sich zwar immer noch ordentlich an, verlieren aber an Dynamik, was gerade im Vergleich zum Rest spürbar ist. Dass Capcom an dieser Stelle keine technische Kompromisslösung gefunden hat, dürfte einige enttäuschen.
Abseits davon zeigt diese Umsetzung, wie viel Content in Street Fighter 6 steckt. Vom klassischen Arcade-Modus über das frei konfigurierbare Training bis hin zu Online-Matches mit Crossplay ist alles dabei. Der Battle Hub ersetzt langweilige Menüs durch ein virtuelles Arcade-Zentrum mit Minispielen und Avatar-Kämpfen. Der World Tour-Modus bleibt inhaltlich vollständig, bietet zahlreiche Missionen, ein freies Fortschrittssystem mit Trainern und ein charmant überdrehtes Stadt-Setting.
Technisch und spielerisch ist das eine der stärksten Third-Party-Umsetzungen zum Start der Nintendo Switch 2. Das Spiel bleibt stabil, lädt schnell, und nutzt die Stärken der Konsole spürbar aus. Wer bereit ist, den 30 FPS-Kompromiss in World Tour hinzunehmen, bekommt hier die mobilste Form eines aktuellen AAA-Prüglers, ohne große Einbußen in Qualität oder Umfang. Hoffentlich zieht auch Tekken irgendwann nach. Der Grund warum es nicht höher in der Liste steht ist, dass ich seit 2023 schon so viel davon gespielt habe, dass andere Spiele aktuell für mich etwas höher stehen. Für sich betrachtet ist es einer der besten Nintendo Switch 2 Spiele, gerade weil es aktuell nicht viele 3D-Fighter gibt.
Bravely Default: Flying Fairy HD Remaster
Bravely Default: Flying Fairy HD Remaster bringt das klassische 3DS-Rollenspiel in leicht überarbeiteter Form auf Nintendo Switch 2. Die Auflösung wurde erhöht, das Interface modernisiert, und neue Minispiele wie „Luxencheer Rhythm Catch“ und „Ringabel’s Panic Cruise“ nutzen die Maussteuerung der Konsole. Technisch bleibt vieles beim Alten: Die bekannten Chibi-Modelle sehen auf dem großen Bildschirm nicht immer vorteilhaft aus, aber das Spiel läuft durchgehend flüssig. Ein Remake ist es nicht, und die Neuauflage verzichtet auf neue Storyabschnitte oder zusätzliche Kapitel.
Das Kampfsystem gehört nach wie vor zu den besten klassischen Varianten moderner Rundenkämpfe. Der Clou: Durch die Kombination von Brave und Default lassen sich Züge vorziehen oder aufheben, was das strategische Spektrum deutlich erweitert. Wer clever plant, kann Gegnerwellen in einem Zug auslöschen oder Bossphasen gezielt vorbereiten. Diese Mechanik verleiht dem Spiel trotz traditioneller Struktur ein hohes Maß an Dynamik, besonders im Zusammenspiel mit den frei regulierbaren Zufallskämpfen.
Der Jobwechsel bleibt ein zentrales Element. Neue Berufe werden durch Asterisken freigeschaltet und lassen sich mit bestehenden Fähigkeiten kombinieren. Wer Jobs sinnvoll überlappt, kann mächtige Synergien erzeugen, etwa einen Heiler, der gleichzeitig Buffs und passive Schadensvermeidung aus anderen Klassen übernimmt. Das System lädt zum Experimentieren ein und motiviert auch im späten Spielverlauf. Die Progression verläuft nachvollziehbar, während die Nebenquests neue Jobs, Ausrüstung und Beziehungen erschließen.
Inhaltlich bleibt das Spiel unverändert: Die Reise durch Luxendarc beginnt konventionell, wird aber im späteren Verlauf durch mehrere drastische Twists gebrochen. Spielerisch entfaltet sich die volle Tiefe erst nach mehreren Stunden, doch wer sich darauf einlässt, erlebt einen der besseren Vertreter klassischer japanischer Rollenspiele. Gerade als modernes und traditionelles JRPG ist es sicherlich für mich eines der besten Nintendo Swicht 2 Spiele.
Pokemon Karmesin und Purpur – Nintendo Switch 2 Update
Pokémon Karmesin und Purpur setzen mit Paldea erstmals vollständig auf eine offene Welt, die von Beginn an frei bereist werden kann. Statt einer festen Reihenfolge bestimmen eigene Entscheidungen den Weg durch Arenen, Titanen und Team Star. Die Region ist großflächig angelegt, Höhenunterschiede spielen eine Rolle und neue Bewegungsfähigkeiten von Koraidon und Miraidon erschließen nach und nach weitere Bereiche. Erkundung steht im Mittelpunkt, nicht das Abarbeiten einzelner Routen.
Die drei Hauptpfade verlaufen parallel und erzählen jeweils eigene Geschichten, die erst spät zusammengeführt werden. Arenakämpfe bleiben der vertrauteste Teil, werden aber durch unterschiedliche Prüfungen aufgelockert. Die Titanenroute konzentriert sich stärker auf Bosskämpfe und narrative Momente, während Team Star mit dem Let’s-Go-System größere Gefechte im Gelände ermöglicht. Figuren wie Nemona, Arven und Penny sind stärker in den Ablauf eingebunden als in früheren Teilen und tragen den erzählerischen Fokus.
Spielerisch bleibt das Kampfsystem klassisch rundenbasiert, wird aber durch Terakristallisierung erweitert. Typenwechsel im Kampf verändern Matchups und sorgen für neue taktische Entscheidungen. Das Let’s-Go-Feature beschleunigt das Sammeln von Materialien und das Training schwächerer Pokémon im offenen Gelände. TMs werden über Ressourcen hergestellt, Picknicks und Sandwiches beeinflussen Fortschritt, Begegnungen und Belohnungen direkt.
Auf Nintendo Switch 2 profitiert das Spiel von deutlich höherer Bildrate und einer klareren Darstellung. Die offene Welt läuft spürbar flüssiger, Bewegungen im Gelände und schnelle Ritte durch Paldea bleiben stabil. Die höhere Auflösung verbessert Sichtweite und Detailgrad, während mehr Pokémon gleichzeitig im Gelände dargestellt werden. Es handelt sich dabei um ein wirklich gutes Pokemon-Spiel, was leider durch die Technik damals (auch wenn es sich sehr gut verkauft hat) seinen Ruf für geschädigt hat. Mit dem Nintendo Switch 2 Update muss man dem Spiel definitiv wieder eine Chance geben. Ich finde daher schon, dass es in eine Liste der besten Nintendo Switch 2 Spiele gehört.
Super Mario Party Jamboree + Jamboree TV – Nintendo Switch 2 Edition
Super Mario Party Jamboree bleibt beim klassischen Brettspielaufbau, erweitert ihn aber durch deutlich aktivere Bretter und stärkere Eingriffe während einer Runde. Züge haben fast immer direkte Folgen, weil Events, NPCs und Jamboree-Buddys regelmäßig eingreifen. Sterne und Münzen wechseln schneller den Besitzer, wodurch Führungen selten stabil bleiben. Das sorgt für Spannung bis in die letzten Runden.
Die sieben Bretter unterscheiden sich klar in Aufbau und Mechanik. Bewegliche Elemente wie Fahrzeuge, rotierende Wege oder zeitabhängige Sperren verändern Laufwege ständig. Minispiele sind kurz, klar verständlich und greifen viele bekannte Formate auf, werden aber häufiger mit kleinen Regelvariationen kombiniert. Handicap-Optionen und flexible Einstellungen machen gemischte Gruppen spielbar, ohne das Ergebnis vorab festzulegen.
Jamboree TV ergänzt das Hauptspiel um eigene Modi. Kamera- und Mikrofonspiele setzen auf direkte Aktionen wie Gesten, Reaktionen oder Lautstärke, während Maus-Minispiele präzise Eingaben verlangen. Dazu kommen neue Regelsets wie Frenzy und Tag Team, die Runden verkürzen oder Zusammenarbeit erzwingen. Diese Varianten verändern den Spielfluss spürbar, bleiben aber klar vom klassischen Brettspiel getrennt.
Inhaltlich entsteht ein umfangreiches Paket aus Brettspiel, Minispielen und Zusatzmodi, das weniger auf einzelne Highlights setzt, sondern auf konstante Aktivität. Super Mario Party Jamboree + Jamboree TV – Nintendo Switch 2 Edition funktioniert vor allem dann gut, wenn mehrere Personen beteiligt sind und jede Runde offen bleibt. Definitiv unter den Gesellschaftsspielen eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele.
Milano´s Odd Job Collection
Milano’s Odd Job Collection ist eine Neuveröffentlichung eines japanischen Spiels aus dem Jahr 1999 und folgt einem klaren Tagesablauf. Über 40 Tage wird morgens ein Nebenjob gewählt, der als kurzes Minispiel abläuft, abends stehen zu Hause zwei Aktionen zur Auswahl. Dieses feste Gerüst sorgt dafür, dass sich jeder Tag klar anfühlt und der Ablauf schnell verinnerlicht wird.
Die Geschichte bleibt bewusst klein. Milano, elf Jahre alt, verbringt den Sommer allein in Zucchini Town, während ihre Mutter im Krankenhaus ist. Statt großer Wendungen entsteht ein ruhiges Sommergefühl, getragen von vielen einzelnen Tagen, Routinen und kleinen Momenten. Der Rahmen läuft auf ein sauberes Ende hinaus, ohne dramatische Umwege.
Der eigentliche Reiz liegt im Zusammenspiel aus Arbeit, Geld und Abendentscheidungen. Jobs bringen Einnahmen, Abende formen Milanos Werte und eröffnen neue Möglichkeiten. Geld fließt in einen Versandkatalog, der das Haus erweitert und neue Aktionen freischaltet. Jeder Tag hinterlässt Spuren, auch ohne Druck oder harte Strafen.
Optisch setzt das Spiel auf einen farbigen 2D Pixelstil mit vielen kleinen Animationen. Die Neuauflage läuft auf Nintendo Switch stabil, mit kurzen Ladezeiten und Komfortfunktionen wie Speicherständen und Rückspulen. Dadurch bleibt der Fokus auf dem ruhigen Rhythmus des Alltags und der besonderen Sommerstimmung, die sich über die Tage hinweg aufbaut. Ich würde es nicht direkt als eines der besten Nintendo Switch 2 Spiele bezeichnen, aber es ist ein tolles Spiel, wenn man mal nach etwas simpleres sucht.
Drag x Drive
Drag x Drive ist ein futuristisches Sportspiel für die Nintendo Switch 2, das ein ungewöhnliches Steuerungskonzept in den Mittelpunkt stellt. Gesteuert wird über den Mausmodus der Joy-Con 2, wobei Roboter in rollstuhlähnlichen Fahrzeugen gegeneinander in 3-gegen-3-Basketballmatches antreten. Statt klassischer Eingaben erfolgt jede Bewegung über physische Gesten, wodurch sich das Spiel klar von herkömmlichen Sporttiteln abgrenzt und auf direkte, körperliche Kontrolle setzt.
Die Steuerung bildet den Kern des Erlebnisses. Jeder Joy-Con übernimmt die Funktion eines Rades, Vorwärtsbewegung entsteht durch gleichzeitiges Schieben beider Controller, Richtungswechsel durch einseitige Bewegung. Rückwärtsfahren wird durch Ziehen ausgelöst, Bremsen und Drehen erfolgen über Schultertasten. Durch gleichmäßige Bewegungsabläufe entsteht ein flüssiger Spielfluss, während präzise Gesten enge Kurven und schnelle Richtungswechsel erlauben. Aktionen wie Passen, Werfen oder Blocken werden ebenfalls über gezielte Bewegungen ausgeführt und durch Vibrationen unterstützt.
Gespielt wird nach klaren Basketballregeln mit futuristischen Anpassungen. Zwei Dreierteams treten in kurzen Matches gegeneinander an, Punkte entstehen durch Korberfolge, Distanzwürfe zählen mehr. Körperkontakt gehört zum Spiel, übermäßige Kollisionen führen zu Ballverlusten statt Fouls. Eine Shotclock sorgt für Tempo, Halfpipe-Elemente an den Arenarändern ermöglichen Sprünge und Dunkings, die mit Bonuspunkten belohnt werden und Risiko in den Spielfluss bringen.
Der Schwerpunkt liegt auf Online-Partien. Man tritt in öffentlichen Matches an oder organisiert private Runden, ergänzt durch KI-Gegner mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Spielwelt ist klein gehalten und besteht aus einer futuristischen Arena ohne Publikum oder erzählerische Ausschmückung. Technisch läuft Drag x Drive stabil mit 60 Bildern pro Sekunde, Umfang und Abwechslung bleiben überschaubar, getragen wird das Spiel vor allem von der Steuerung und dem direkten Wettkampf.
Leider fehlt es dem Spiel an weiteren Inhalten und Abwechslung, weshalb es schwer ist online Partien zu finden und das Spiel trotz tollem Spielprinzip nicht besonders langlebig ist. Ich wollte es aber dennoch in dieser Liste haben, weil ich lange genug damit Spaß hatte und es innovativer ist, als die meisten Spiele auf dem Markt. Grundsätzlich hätte ich gerne mehr solcher experimenteller Spiele. Es definitiv eines der interessantesten Nintendo Switch 2 Spiele.
Das war unser aktueller Überblick über die besten bisher von uns getesteten Nintendo Switch 2 Spiele. Wir hoffen es war für alle etwas spannendes dabei. Mit jedem kommenden Test werden wir die Liste natürlich weiter ergänzen.




































