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    Final Fantasy XIV Online ist seit dem 4. August 2026 für die Nintendo Switch 2 erhältlich und bringt das erfolgreiche MMORPG samt aller Erweiterungen bis einschließlich Dawntrail auf Nintendos Konsole. Besonders umfangreich fällt die kostenlose Testversion aus: Wer sich hauptsächlich auf die Hauptgeschichte konzentriert, kann bereits rund 200 Stunden spielen, ohne einen Cent auszugeben. Für die neuesten Erweiterungen sowie die uneingeschränkte Nutzung des Spiels werden anschließend eine entsprechende Spiellizenz und ein kostenpflichtiges Abonnement benötigt. Gespielt wird auf denselben Servern wie auf PC, PlayStation und Xbox, wobei Charaktere und Spielfortschritt plattformübergreifend übernommen werden können. Wie gut Final Fantasy XIV auf der Nintendo Switch 2 funktioniert, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

    Final Fantasy XIV Online Dawntrail Nintendo Switch 2 Testbericht Test Review

    Final Fantasy XIV Online – Story und Atmosphäre

    Ich bin großer Final Fantasy Fan, aber habe Final Fantasy XIV Online über Jahre mehrfach angefangen, ohne dass es bei mir gezündet hat, zumal ich sowieso keine MMORPG mag. Erst vor rund zwei Jahren habe ich es aus beruflichen Gründen für mehrere Videos intensiver gespielt, und da wurde mir klar, woran es liegt.

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    Das Grundspiel A Realm Reborn zieht sich, vor allem im Mittelteil, wo viele Quests aus Laufwegen und Botengängen bestehen. Square Enix hat diesen Abschnitt inzwischen mehrfach gekürzt, spürbar bleibt er trotzdem. Wer diese Phase durchhält, wird ab dem Ende des Hauptspiels und dann mit der ersten Erweiterung Heavensward mit einer der besten Geschichten belohnt, die ich in einem Spiel gesehen habe und das ist nicht einmal der Höhepunkt. Die Erweiterungen sind dichter geschrieben, deutlich stärker vertont und lassen die Füllquests fast komplett weg.

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    Der Einstieg beginnt klein. Man erstellt einen Abenteurer, startet in Gridania, Ul’dah oder Limsa Lominsa und wird von Visionen geplagt, die sich als Echo entpuppen, ein Segen der Gottheit Hydaelyn.

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    Kurz darauf schließt man sich den Scions of the Seventh Dawn an, die Eorzea gegen beschworene Gottheiten (Primals) und das expandierende Garlean Empire verteidigen. Aus diesem Rahmen wird über die Erweiterungen hinweg eine durchgehende Saga, deren einzelne Teile sich jeweils wie ein eigenständiges JRPG spielen.

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    Der Ton wechselt dabei stark. Heavensward ist ein düsteres Kriegsdrama um Drachen, Ishgard und alte Lügen. Stormblood erzählt einen Befreiungskampf mit klar politischen Motiven.

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    Die von Fans stark gefeierte Erweiterung Shadowbringers arbeitet mit moralischen Grautönen und stellt die eigene Rolle als Held ernsthaft in Frage. Endwalker führt den Bogen mit apokalyptischem Ton und viel Pathos zusammen und schließt die Geschichte in einem großen Finale ab.

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    Mit Dawntrail beginnt danach eine komplett neue, eher  hellere Reise in neue Regionen und baut eine neue Geschichte auf, nächstes Jahr mit der neuen Erweiterung Evercold erst der nächste Hauptkonflikt gezeichnet wird. Getragen wird das von Zwischensequenzen, vollvertonten Schlüsselszenen und der Gestaltung der Zonen, deren Architektur und Beleuchtung sich mit jeder Erweiterung deutlich ändern.

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    Auf der Nintendo Switch 2 funktioniert diese Inszenierung auch auf dem kleineren Bildschirm, weil die Kamera in den Zwischensequenzen nah an den Figuren bleibt und die Dialoge über Untertitel mitlaufen. Die Standardschrift ist im Handheld-Betrieb allerdings klein, kann aber in den Einstellungen vergrößert werden.

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    Final Fantasy XIV Online – Gameplay und Kampfsystem

    Die Hauptstory gibt den Rhythmus vor. Man nimmt Quests an, reist in die nächste Zone oder Hauptstadt, kämpft unterwegs in der offenen Welt oder bei FATEs, betritt über den Duty Finder einen Story-Dungeon und verbessert danach Ausrüstung und Jobfähigkeiten. Dieser Ablauf wiederholt sich über hunderte Stunden, wobei ständig neue Systeme dazukommen. Wer nur die Hauptstory bis Endwalker spielt, ist rund 250 Stunden beschäftigt, mit Nebeninhalten, Zweitjobs und Endgame deutlich länger.

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    Das Kampfsystem läuft über Zielaufschaltung und einen globalen Cooldown von zweieinhalb Sekunden, zwischen den man kürzere Fähigkeiten einschiebt. Tanks halten Aggro und mildern Schaden ab, Heiler halten die Gruppe am Leben und teilen dabei selbst aus, alle Rollen müssen Schaden fahren. Angriffe werden über rote Flächenmarkierungen angekündigt, manche Nahkampffähigkeiten geben Bonusschaden aus einer bestimmten Position hinter oder neben dem Gegner.

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    In den Story-Dungeons bleibt das gut überschaubar, weil dort meist drei Bosse mit klar getrennten Mechanikphasen warten. In Extrem- und Savage-Inhalten werden daraus Mechanikpuzzles mit engen Fehlergrenzen, bei denen jede Rolle eigene Aufgaben zur Schadensreduktion übernimmt.

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    Der Jobwechsel läuft über das Armory System, bei dem man nur die Waffe tauscht. Ein einziger Charakter kann damit alle Tanks, Heiler und Schadensklassen spielen, jeweils mit eigener Levelkurve und eigener Rotation. Dazu kommen Sammel- und Handwerksberufe mit eigenem Minispiel aus Fortschritt, Qualität und Haltbarkeit. Die Ausrüstung verbessert sich über Itemlevel, wobei Dungeons, Raids, gesammelte Tomestones und Reliktwaffen die üblichen Wege sind. Wer die Story hinter sich hat, findet mit Deep Dungeons, dem Gold Saucer, Housing und den großen Feldzonen wie Bozja genug Beschäftigung, die nichts mit Raidfortschritt zu tun hat.

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    Für mich war das Trust-System der Grund, warum ich als jemand, der eigentlich keine MMOs spielt, überhaupt durchgekommen bin. Ein großer Teil der Story-Dungeons lässt sich mit NPC-Trupps erledigen, die als Tank, Heiler und Schadensklassen mitlaufen und die Mechaniken korrekt spielen.

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    Das dauert etwas länger als mit einer echten Gruppe, dafür kann man in Ruhe schauen, was der Boss eigentlich macht, und muss niemanden warten lassen. Auf der Nintendo Switch 2 passt das gut zum Handheld-Betrieb, weil sich eine solche Session jederzeit unterbrechen lässt. Wer aber einen Dungeon schnell abschließen will, kann durch eine Art Match-Making auf echte Spieler setzen, die man, wenn man die Zwischensequenzen sehen will, dann doch mal länger warten lassen muss. Die Spieler haben aber alle Verständnis dafür.

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    Gesteuert wird über die Cross-Hotbar, die von der PlayStation-Fassung bekannt ist und mit den Schultertasten zwischen mehreren Belegungsseiten umschaltet. Nach ein paar Stunden geht das flüssig von der Hand, auch bei Jobs mit vielen Fähigkeiten. Dazu kommt ein Mausmodus, bei dem ein Joy-Con 2 als Zeigegerät dient und die Trigger die Klicks übernehmen, im Handheld-Betrieb ersetzt der Touchscreen diese Eingabe. Beides hilft vor allem in den Menüs, beim Umsortieren der Hotbars und beim Marktbrett, wo die reine Controller-Bedienung umständlich bleibt. Wer will, schließt per USB Maus und Tastatur an und spielt wie am PC.

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    Final Fantasy XIV Online – Multiplayer und Online-Funktionen

    Die Nintendo Switch 2 hängt an denselben Servern wie PC, PlayStation und Xbox. Es gibt keine eigenen Switch-Server und keine getrennte Spielerschaft, man wählt beim Start ein Rechenzentrum und eine Welt und spielt danach mit allen anderen zusammen. Wer schon einen Charakter auf einer anderen Plattform hat, loggt sich mit demselben Square-Enix-Account ein und findet Fortschritt, Jobs, Gil und Housing unverändert vor. Wichtig: Das gilt für die, die eine Lizenz und ein Abo haben. Im Free Trial ist man an die Konsole gebunden, bis man diese erwirbt.

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    Die Oberflächen- und Hotbar-Einstellungen liegen dagegen lokal auf dem jeweiligen Gerät, lassen sich aber über die Charakterauswahl hochladen und auf der Nintendo Switch 2 wieder herunterladen. Nintendo Switch Online wird für all das nicht benötigt.

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    Der Duty Finder übernimmt die Gruppensuche für fast alle instanzierten Inhalte und stellt automatisch nach Rolle und Itemlevel zusammen, weltübergreifend innerhalb des Rechenzentrums. Als Tank oder Heiler geht das meist sofort, als Schadensklasse dauert es je nach Uhrzeit ein paar Minuten. Die täglichen Roulettes werfen zusätzliche Erfahrung und Währung ab und sind der übliche Grund, sich abends kurz einzuloggen. Für organisierte Gruppen gibt es den Party Finder, in dem Spieler eigene Aushänge für Savage-Raids, Reliktfarmen oder Mount-Runs erstellen und Anforderungen hineinschreiben.

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    Die Gruppengrößen sind klar gestaffelt. Dungeons laufen mit vier Spielern, Trials und Raids mit acht, Allianz-Raids mit 24 Spielern in drei Gruppen. Savage- und Ultimate-Inhalte richten sich an feste Gruppen, die dieselbe Begegnung über Wochen üben. Dazu kommen Free Companies, also die Gilden des Spiels, mit eigenem Haus, gemeinsamen Boni und Werkstatt, sowie Linkshells als Chatgruppen, die auch weltübergreifend funktionieren. Neueinsteiger landen im Novice Network, einem eigenen Chatkanal, in dem erfahrene Spieler Fragen beantworten. PvP läuft getrennt vom restlichen Spiel mit eigenen Fähigkeiten und findet in drei Modi statt: Crystalline Conflict mit fünf gegen fünf Spielern, Frontline mit drei Allianzen zu je 24 Spielern und Rival Wings mit 24 gegen 24. Dafür ist ein Job auf Stufe 30 nötig.

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    Der wunde Punkt der Nintendo Switch 2 Fassung ist der Textchat. Die Konsole unterstützt keine Bluetooth-Tastaturen, sodass ohne angeschlossene USB-Tastatur nur die Bildschirmtastatur bleibt, und die ist für schnelle Absprachen in einem laufenden Kampf zu langsam. Für Roulettes, Story-Dungeons und normale Trials fällt das kaum ins Gewicht, weil dort ohnehin selten geschrieben wird und die vorgefertigten Schnellchat-Befehle und Makros für Begrüßung, Rückzug oder ein kurzes Sorry reichen. Sobald es um verabredete Strategien in schwierigen Inhalten geht, führt an einer Tastatur kein Weg vorbei. Wer FFXIV auf der Nintendo Switch 2 als Handheld-Plattform für Story und tägliche Inhalte nutzt, merkt davon wenig, wer dort raiden will, sollte das einplanen. Ich habe in den rund 300 Stunden, wo ich Solo gespielt habe nicht einmal mit jemandem geschrieben, selbst in Story Raids mit echten Spielern statt NPCs.

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    Die kostenlose Testversion schränkt genau diesen sozialen Teil ein. Handel mit anderen Spielern, Marktbrett, Retainer, Moogle-Post und der Beitritt zu einer Free Company sind gesperrt, einige Chatkanäle und private Nachrichten ebenfalls, PvP steht nicht zur Verfügung. Gruppeninhalte über den Duty Finder lassen sich dagegen ganz normal spielen, sodass man die komplette Story inklusive Dungeons und Trials mit anderen zusammen erleben kann, ohne einen Cent bezahlt zu haben.

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    Final Fantasy XIV Online – Grafik und Performance

    Der Artstyle hält sich gut. Charaktermodelle, Rüstungen und Zaubereffekte sehen auf der Nintendo Switch 2 nah an den anderen Konsolenfassungen aus, reduziert wurden hauptsächlich Vegetation und Schattenqualität. Auffälliger ist die fehlende Kantenglättung. Das Bild wirkt dadurch scharf, flimmert aber an Geländern, Dächern und feinen Strukturen sichtbar, im Handheld-Betrieb stärker als am Fernseher.

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    Docked liegt die Auflösung bei 1080p, im Handheld-Betrieb darunter. Wichtiger als diese Zahlen ist die Bildratenoption im Menü. Ohne Deckelung schwankt die Bildrate spürbar, gerade in vollen Hubs wie Limsa Lominsa mit vielen Spielern und Effekten. Mit aktivierter 30-FPS-Sperre läuft das Spiel deutlich ruhiger, und in Dungeons und Trials bleibt es damit auch in dichten Bosskämpfen konstant. Wer in einer vollen Hauptstadt Einbrüche sieht, kann die angezeigte Charaktermenge in den Einstellungen reduzieren und die Kamera weiter herauszoomen, das entlastet die Darstellung sofort.

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    Am Fernseher merkt man, dass die Oberfläche für 1080p ausgelegt ist. Auf großen 4K-Geräten wirken HUD und Schrift entsprechend groß, eigene Layouts für höhere Auflösungen gibt es nicht. Dafür lässt sich das HUD in Position, Größe und Sichtbarkeit jedes einzelnen Elements anpassen, was man vor dem ersten Raid ohnehin einmal gründlich machen sollte. Auch die Tastenbelegung ist frei konfigurierbar, was praktisch ist, weil die Bestätigungstaste der Nintendo Switch 2 dort sitzt, wo auf der PlayStation die Abbruchtaste liegt.

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    Ein Punkt, der vor dem Kauf zählt: Die Installation belegt rund 117 GB und damit etwa die Hälfte des internen Speichers. Eine große microSD-Express-Karte gehört bei dieser Fassung praktisch zum Pflichtprogramm, und die Ladezeiten fallen darauf spürbar kürzer aus als bei einer knapp gefüllten internen SSD.

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    Final Fantasy XIV Online – Musik und Sounddesign

    Der Soundtrack von Masayoshi Soken (der auch den fantastischen Soundtrack von Final Fantasy XVI zu verantworten hat) ist einer der Hauptgründe, warum die Bosskämpfe so gut funktionieren. Orchestrale Themen, Rock- und Metalstücke sowie ruhige Zonenmusik stehen nebeneinander, und die Musik reagiert auf die Situation. Beim Wechsel in den Kampf schaltet sie um, in Raids und Ultimate-Kämpfen markieren mehrteilige Stücke die Phasenwechsel des Gegners. Man hört an der Musik oft schon, dass ein neuer Mechanikabschnitt beginnt, bevor die Animation es zeigt.

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    Das Sounddesign arbeitet in dieselbe Richtung. Treffer geben klares Feedback, angekündigte Flächenangriffe haben eigene Audiosignale, und die räumliche Ortung hilft in Kämpfen mit vielen Effekten. Die Lautstärke lässt sich für Musik, Effekte, Sprachausgabe und Systemtöne getrennt regeln, was in vollen Städten mit dutzenden Reittieren und Emotes wirklich hilft.

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    Storyrelevante Szenen sind auf Japanisch und Englisch vollständig vertont, Untertitel und Interface gibt es auf Deutsch, optionale Nebenquests bleiben textbasiert. Der Anteil vertonter Szenen steigt mit jeder Erweiterung deutlich an, was den Unterschied zwischen A Realm Reborn und den späteren Kapiteln noch verstärkt.

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    Final Fantasy XIV Online – Preis und Verfügbarkeit

    Im Nintendo eShop stehen drei digitale Editionen bereit. Die Starter Edition kostet 14,99 Euro und enthält A Realm Reborn samt Heavensward, Stormblood und Shadowbringers (Endwalker ist leider im nächstgrößeren Paket dabei). Die Complete Edition liegt bei 54,99 Euro und deckt alle Erweiterungen bis einschließlich Dawntrail ab. Die Complete Collector’s Edition kostet 109,99 Euro und legt die Ingame-Boni der Collector’s Editionen dazu, also Reittiere, Begleiter, Waffen und eine Fantasia. Alle drei Editionen enthalten 30 Tage Spielzeit. Zusätzlich gibt es eine physische Fassung, deren Inhalt der Complete Edition entspricht.

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    Wer erst hineinschauen will, nimmt die kostenlose Testversion. Sie umfasst das Grundspiel und die Erweiterungen bis Shadowbringers, hat kein Zeitlimit und endet bei Stufe 80. Das sind weit über 200 Stunden Hauptstory, für die kein Cent fällig wird, und es ist der beste Weg, den zähen Anfang zu testen, bevor man Geld ausgibt. Mit kein Cent meine ich auch kein Cent. An keinem Punkt im Spiel muss man jemals irgendwas kaufen, zumal man für die Story oft sowieso überlevelt ist. Ein Punkt dabei ist wichtig: Wer eine gekaufte Edition aktiviert, kommt anschließend nicht mehr in die Testversion zurück, ab da ist ein Abonnement Pflicht. Daher macht ein Abo erst Sinn, wenn man mit der Erweiterung Endwalker weitermachen möchte, oder man seinen Spielstand über mehrere Konsolen teilen möchte.

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    Danach wird es unübersichtlicher. Für den laufenden Betrieb ist ein Abonnement nötig, auf der Nintendo Switch 2 wird es über FFXIV-Münzen bezahlt, die man im Nintendo eShop kauft. 500 Münzen kosten 4,29 Euro, 1500 Münzen 12,99 Euro, größere Pakete gehen bis 10.000 Münzen für 85,99 Euro. Der Einsteigertarif kostet 1300 Münzen für 30 Tage, der Standardtarif 1500 Münzen für 30 Tage und 1400 Münzen pro Monat bei 90 Tagen Laufzeit. Dieses Abo gilt ausschließlich für die Nintendo Switch 2 und ist auch dann fällig, wenn auf PC oder PlayStation schon ein aktives Abo läuft. Bestehende Abonnenten zahlen für das Zweitabo die Hälfte, also etwa 650 Münzen für den Einsteigertarif.

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    Seit dem Start läuft eine rund einmonatige Early-Access-Phase, in der für die Nintendo Switch 2 Fassung noch keine Abogebühr anfällt. Erst danach beginnt der reguläre Dienst, und die 30 Tage Spielzeit aus der gekauften Edition greifen. Ein Square-Enix-Account samt Service-Account ist Pflicht, Nintendo Switch Online dagegen nicht. Die nächste Erweiterung Evercold ist für Januar 2027 angekündigt.

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    Final Fantasy XIV Online

    8.5

    Auf der Nintendo Switch 2 ist Final Fantasy XIV Online die bequemste Art, diese Geschichte zu spielen, im Handheld-Betrieb abends ein Kapitel Hauptstory und ein Dungeon mit NPC-Trupp. Genau als diese Plattform ergibt die Fassung Sinn, während anspruchsvolle Raids und die schärfste Bildqualität weiter auf PC und PlayStation 5 zu Hause sind. Für Final Fantasy Fans, die bisher am MMO-Aspekt gescheitert sind, ist der Einstieg über die kostenlose Testversion die klare Empfehlung, weil sich ohne Kosten prüfen lässt, ob man die Anfangsphase durchhält. Wer bereits auf einer anderen Plattform spielt, sollte vorher rechnen, ob ihm das mobile Spielen das zweite Abo wert ist. Wer neu einsteigt und ohnehin nur ein Abo bezahlt, bekommt hier hunderte Stunden Rollenspiel mit einer der besten Geschichten des Genres.

    Pro
    • Über 300 Stunden durchgehende Hauptstory über fünf Erweiterungen
    • Story-Dungeons dank NPC-Trupps solo spielbar
    • Voller Crossplay mit PC, PlayStation und Xbox auf denselben Servern
    • Kostenlose Testversion ohne Zeitlimit bis Stufe 80 bis inklusive Shadowbringers
    • Dynamischer Soundtrack mit Phasenwechseln in Bosskämpfen
    • Kein Nintendo Switch Online nötig
    • Joy-Con-Mausmodus, Touchscreen sowie Maus und Tastatur per USB
    • Handheld-Betrieb mit 30-FPS-Sperre stabil
    Kontra
    • Eigenes Abo für die Nintendo Switch 2 trotz bestehendem Abo auf anderen Plattformen
    • Textchat ohne USB-Tastatur mühsam
    • Zäher Beginn und Mittelteil in A Realm Reborn
    • Bildrate ohne Deckelung schwankt in vollen Städten
    • Rund 117 GB Installationsgröße
    Ümit Memisoglu
    Gründer und Chefredakteur von Umihito.de. Foodvlogger, Technikblogger und Ingenieur.

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