HOVERAir X1 ProMax – Lieferumfang
Zum Lieferumfang der Standardversion gehören die Drohne selbst, ein Akku, ein USB-C-Ladekabel sowie eine kurze Bedienungsanleitung. Diese Basis reicht für den sofortigen Betrieb, ist jedoch auf das Wesentliche reduziert.
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Die Basic Combo erweitert den Lieferumfang um zusätzliche Akkus und ein Ladehub, wodurch sich die Einsatzzeit deutlich verlängern lässt. Besonders für längere Ausflüge oder Reisen ist dies unverzichtbar.
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Die Sport-Bundles beinhalten zusätzlich den Beacon-Controller und spezielle Halterungen für Fahrradlenker oder Skistöcke, was den Einsatz in sportlichen Umgebungen erleichtert.
Das All-in-One-Bundle stellt die umfangreichste Ausstattung dar: Neben Beacon und Joysticks sind mehrere Akkus, ein Ladecase, ND-Filter und eine widerstandsfähige Transportbox enthalten. Mit dieser Ausstattung deckt die Drohne nahezu jedes denkbare Nutzungsszenario ab, von spontanen Vlogs bis hin zu aufwendig geplanten Outdoor-Produktionen.
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HOVERAir X1 ProMax – Design und Verarbeitung
Die HOVERAir X1 ProMax ist auf maximale Mobilität ausgelegt. Zusammengefaltet misst sie nur 10,5 × 14,9 × 3,4 cm und wiegt 192 Gramm. Damit bleibt sie unter der 250-Gramm-Grenze, was in vielen Ländern weniger restriktive Vorschriften zur Folge hat.
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Das Gehäuse besteht aus einem hoch elastischen Spezialkunststoff, der robust und langlebig ist. Kleinere Stöße und Kollisionen haben kaum Auswirkungen, da das Material flexibel nachgibt.
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Das durchgehende Käfig-Design schützt die Rotoren vollständig und erhöht die Sicherheit erheblich. Starts und Landungen direkt aus der Hand sind problemlos möglich, ohne Verletzungsgefahr für Finger. Mit Palm-Launch und Palm-Landing genügt eine einfache Geste, um die Drohne zu starten oder zu landen. Diese intuitive Lösung spricht auch Einsteiger an, die eine unkomplizierte Bedienung bevorzugen, da wirklich jeder mit dieser Steuerung tolle Aufnahmen erstellen kann.
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HOVERAir X1 ProMax – Funktionen und Flugmodi
Die HOVERAir X1 ProMax verfügt über eine breite Auswahl von Flugmodi, die nicht nur Spielereien sind, sondern in der Praxis echte Mehrwerte bieten und selbst unerfahrenen Nutzern cinematischen Aufnahmen ermöglichen. Neben den bekannten Modi wie Hover, Orbit, Zoom Out und Dolly Track gibt es fein abgestimmte Varianten, die speziell auf unterschiedliche Aufnahmesituationen reagieren.
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Hover fixiert die Drohne in der Luft, ideal für Porträts oder Gruppenbilder. Orbit lässt sie eine gleichmäßige Kreisbahn fliegen, was besonders für Landschaftsaufnahmen und dynamische Szenen geeignet ist. Zoom Out erzeugt einen filmischen Effekt, indem sich die Drohne nach hinten und oben entfernt und so das Motiv im größeren Kontext zeigt. Dolly Track behält das Motiv bei gleichmäßiger Vorwärtsbewegung im Bildzentrum und simuliert so eine Kamerafahrt wie im Film.
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Die Sportmodi sind deutlich ausgefeilter als bei vielen Konkurrenzprodukten. Im Cycling Mode erkennt die Drohne Bewegungsmuster von Radfahrern und passt ihre Geschwindigkeit automatisch an, sodass auch bei wechselndem Tempo stabile Aufnahmen entstehen. Der Skiing Mode wiederum berücksichtigt Gefälle und schnelle Richtungswechsel auf der Piste.
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Beide Modi nutzen KI-gestützte Bewegungsanalyse und kombinieren diese mit der visuellen Erkennung, sodass die Drohne auch dann die Spur hält, wenn das Motiv kurzzeitig aus dem Sichtfeld verschwindet. Der Follow Mode hält konstanten Abstand und bleibt zuverlässig hinter der Person, während der Bird’s Eye Mode die Szene aus der Höhe einfängt und gleichzeitig die Position beibehält. Vorprogrammierte Flugpfade können zusätzlich genutzt werden, um wiederholbare und gleichmäßige Bewegungsabläufe aufzuzeichnen.
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HOVERAir X1 ProMax – Steuerung und Bedienkonzept
Ich habe die HOVERAir X1 ProMax vor einer Weile auch für ein Fahrrad-Review mitgenommen. Einige Szenen daraus zeige ich euch im entsprechenden Abschnitt. Das Beste dabei ist: Es funktioniert selbst ohne Controller so innovativ und einfach, dass ich im Gegensatz zu meiner DJI Mini 4 Pro (und der DJI Neo, die mit von Qualität und Bedienung am wenigsten gefällt) in wenigen Sekunden die gewünschte Szene eingerichtet und die Aufnahme gestartet habe. Ich muss für vordefinierte Szenen nicht erst den Controller aufbauen oder darauf warten, dass erst GPS gefunden wird oder im Garten oder Wald darauf achten, dass genug Sicherheitsabstand besteht, sondern direkt loslegen, filmen und wieder landen. Ich habe für jede Szene, die ich gebraucht habe, maximal 30-60 Sekunden gebraucht und konnte direkt zusammenfalten und weiter. Vor allem kann ich sie einfach superschnell landen lassen, indem ich meine Hand ausstrecke. Dabei ist das Tracking so gut, dass es schwieriger, zeitaufwendiger und teurer gewesen wäre das gewünschte mit einem Kameramann umzusetzen.
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Je nachdem, wie viel Kontrolle gewünscht ist, gibt es natürlich auch weitere Steuerungsmöglichkeiten. Über die HoverAir-App lassen sich die Grundfunktionen mit virtuellen Joysticks steuern. Diese Lösung ist für Einsteiger und schnelle Aufnahmen gedacht, stößt aber bei präzisen Manövern schnell an Grenzen. Wer mehr erwartet, greift auf das Beacon & Joystick Bundle zurück.
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Der Beacon ist mehr als eine Fernbedienung. Er vereint Steuergerät, Signalverstärker und Mini-Monitor. Das OLED-Display zeigt grundlegende Flugdaten und ermöglicht eine Bedienung auch ohne Smartphone. Besonders interessant sind die Gesten- und Sprachsteuerung. Statt Tasten zu drücken, reicht es, einfache Kommandos wie „Take Off“ oder „Land“ zu sprechen.
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Auch Bewegungen des Beacon lassen sich als Eingabe nutzen. So reagiert die Drohne beispielsweise auf Kippbewegungen und kann dadurch intuitiv gesteuert werden.
Die magnetischen Joysticks sind eine sinnvolle Ergänzung. Sie lassen sich schnell anbringen und machen aus dem Beacon einen klassischen Controller. Zwei Sticks ermöglichen präzise Steuerung von Höhe, Richtung und Geschwindigkeit.
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Durch den direkten Anschluss eines Smartphones entsteht ein erweitertes Setup, das sowohl Livebilder als auch Telemetriedaten anzeigen kann. Damit wird der Beacon zu einem flexiblen Werkzeug, das sowohl für spontane Einsätze als auch für längere, geplante Aufnahmen taugt.
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Bedeutet: Wenn ich z.B. für einen unserer Kunden kurz etwas mit der Drohne filmen muss, wie etwa die Zuckerrübenernte, kann ich auch die HOVERAir X1 ProMax mitnehmen.
Besonders hervorzuheben ist das integrierte Mikrofon mit KI-Rauschunterdrückung. Es ermöglicht klare Sprachaufnahmen auch bei Wind oder in lauter Umgebung. Kommentare und Beschreibungen können direkt in die Videos integriert werden, wodurch die Drohne nicht nur Bild-, sondern auch Audioaufnahmen bereitstellt. Für Vlogger und Content Creator ist das eine wertvolle Funktion, da Bild und Ton sofort synchronisiert vorliegen. Der Ton ist so natürlich nicht perfekt, aber sehr brauchtbar. Vor allem wenn man den Ton nachträglich nochmal mit dem Ton eines Lavelier-Mikrofons synchronisieren möchte.
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HOVERAir X1 ProMax – Kamera und Bildqualität
Die Kamera ist das Herzstück der Drohne und bietet in dieser Gewichtsklasse herausragende Werte. Mit ihrem 1/1.3-Zoll-Sensor liefert sie 8K-Videos bei 30 fps, was detailreiche Aufnahmen ermöglicht. Für flüssigere Bewegungen stehen 4K bei 60 fps und Full-HD bei 120 fps zur Verfügung. Diese Optionen erlauben kreative Zeitlupensequenzen, die gerade bei Action-Aufnahmen sehr eindrucksvoll wirken. Fotos werden mit 48 Megapixeln aufgenommen und bieten damit genügend Spielraum für Zuschnitt und Nachbearbeitung.
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Der HDR-Modus mit 10 Bit erweitert den Dynamikumfang spürbar. Szenen mit starkem Gegenlicht oder großen Helligkeitsunterschieden wirken deutlich natürlicher, da sowohl Schatten als auch helle Bereiche Details behalten. Für Social Media wurden entsprechende Modi integriert, die Hochkantvideos in 4K aufzeichnen. Diese Clips lassen sich sofort teilen, ohne dass zusätzliche Bearbeitungsschritte nötig sind.
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Die Stabilisierung kombiniert einen zweiachsigen Gimbal mit elektronischer Bildstabilisierung. Dadurch entstehen ruhige, verwacklungsfreie Aufnahmen auch bei unruhigen Bewegungen. Beim Mountainbiking oder Skifahren bleibt die Kamera stabil, obwohl die Drohne Schwingungen ausgesetzt ist. Bei schwachem Licht stößt das System jedoch an Grenzen. Hier treten Bildrauschen und Farbunschärfen deutlicher hervor. Unter Tageslichtbedingungen liefert die Drohne jedoch durchgehend klare, kontrastreiche Bilder, die sich auch in professionellen Produktionen sehen lassen können.
HOVERAir X1 ProMax – App und Software
Die App ist das Kontrollzentrum der Drohne und bietet weit mehr als nur grundlegende Steuerung. Neben Flugmodi und Kameraeinstellungen können auch Updates durchgeführt und Medien verwaltet werden. Videoauflösungen, Bildraten und Zusatzfunktionen lassen sich direkt im Menü anpassen. Die Oberfläche ist klar strukturiert und eignet sich auch für Nutzer, die noch keine Drohnenerfahrung haben.
Ein wichtiger Pluspunkt ist die Datenübertragung über Wi-Fi 6. Diese Technik macht es möglich, auch große Videodateien in wenigen Sekunden auf das Smartphone zu übertragen. Damit entfällt das mühsame Entnehmen von Speicherkarten oder das Hantieren mit Kabeln. Videos lassen sich direkt nachbearbeiten: schneiden, mit Musik unterlegen und mit Effekten versehen. Wer möchte, kann seine Aufnahmen ohne Umwege sofort auf Plattformen wie Instagram oder TikTok hochladen. Damit richtet sich die App klar an Content Creator, die Wert auf Geschwindigkeit legen.
Extrem gut gefällt mir das Tutorial. Hier wird man sehr zugänglich an jede einzelne Funktion herangeführt und lernt, welcher Kameramodus was macht und wie er benutzt wird. So lernt man durch praktische Anwendung, wie die Drohne funktioniert, wie man sie steuert und mehr. Sehr schön ist dabei die Vorschau, die zeigt, wie die Aufnahme aussehen würde und wie Handgesten auszuführen sind. Ich kam bei meinen ersten Aufnahmen auch ohne die Handgesten zurecht, da die Drohne ohnehin zurückkommt, wenn sie denkt, wenn man die Hand ausstreckt, aber jetzt, wo ich sie kenne, ist die Nutzung umso einfacher.
HOVERAir X1 ProMax – Akkulaufzeit
Die Akkulaufzeit liegt bei 12 bis 16 Minuten pro Flug, abhängig von Wetterbedingungen und Flugstil. Im Durchschnitt sind rund 13 bis 14 Minuten realistisch. Für spontane Clips oder kurze Szenen reicht dies aus. Für längere Projekte ist der Einsatz von Ersatzakkus definitiv sinnvoll. Wobei ich sagen muss, dass ich aufgrund der einfachen und intuitiven Bedienung locker für meine geplanten Szenen des letzten Videos auskam, da ich genau wusste, was ich brauche und nicht viel Zeit in der Luft durch Einrichtung etc. verschwendet wurde.
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Der Akkuwechsel gelingt schnell und unkompliziert. Mit dem optionalen PowerCase (was ich selbst nicht da habe und deshalb nicht zeigen kann) lässt sich die Drohne mehrfach aufladen, ohne dass eine Steckdose benötigt wird. Gleichzeitig schützt das Case die Drohne beim Transport. Für Vielreisende ist diese Kombination besonders praktisch, da Stromversorgung und Schutz in einem kompakten Paket vereint sind.
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HOVERAir X1 ProMax – Preis und Verfügbarkeit
Die HOVERAir X1 ProMax kostet ab 759 Euro in der Standardversion. Erhältlich auf der HOVERAir Webseite oder auf Amazon wo ihr unter dem Link auch direkt alle Bundles findet [Affiliate | Werbelink]. Diese umfasst die Drohne, einen Akku und ein Ladekabel. Die Basic Combo ergänzt mehrere Akkus und ein Ladehub, was die Einsatzdauer deutlich erhöht. Sport-Bundles bieten zusätzlich den Beacon und Halterungen für sportliche Aktivitäten. Das All-in-One-Bundle enthält die gesamte Zubehörpalette und liegt preislich bei über 1.000 Euro. Damit richtet sich die Drohne sowohl an Einsteiger, die unkomplizierte Technik schätzen, als auch an Content Creator, die auf maximale Flexibilität angewiesen sind.
Wir nehmen am Partnerprogramm von Amazon EU teil. Das bedeutet, dass wir durch qualifizierte Käufe über Links zu Amazon.de eine Provision verdienen können.
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