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    Die iVANKY FusionDock Max 2 ist eine High End Dockingstation für aktuelle Apple Silicon Macs und bringt Thunderbolt 5, bis zu drei externe Monitore, insgesamt 23 Anschlüsse und eine starke Stromversorgung auf den Schreibtisch. Damit eignet sie sich besonders als zentrales Herzstück einer professionellen Mac Workstation für Videoediting, Softwareentwicklung, Audio Produktion und alle Szenarien, in denen viele Geräte gleichzeitig mit maximaler Bandbreite laufen sollen.

    Hinweis: Ich habe die Bilder in diesem Bericht im Studio ohne mein Macbook aufgenommen, da dieser sich nach einem Sturz wegen einem Displaytausch in der Reparatur befindet.

    iVANKY FusionDock Max 2 Thunderbolt 5 Dock Mac MacOS Macbook Test Review

    iVANKY FusionDock Max 2 – Lieferumfang, Design und Funktionalität

    Im Karton der iVANKY FusionDock Max 2 liegt alles, was für den direkten Start mit einem aktuellen Mac benötigt wird. Neben dem Dock selbst gibt es ein aktives Thunderbolt 5 Kabel mit etwa 1,2 Metern Länge für die Host Verbindung, ein spezielles Doppel USB C Kabel mit magnetisch gekoppelten Steckern für Macs mit zwei nebeneinanderliegenden Ports sowie das große 240 Watt Netzteil mit passendem Netzkabel. Dazu kommen eine Bedienungsanleitung und eine Kurzanleitung, weitere Adapter oder separate Treiber sind nicht erforderlich.

    Beim Design setzt iVANKY auf ein massives Gehäuse aus einem einzigen Aluminiumblock, das in einem aufwendigen Extrusionsverfahren hergestellt wird. Im Inneren sitzt ein Kern aus Kupferlegierung, der die Wärme gleichmäßig verteilt. Das Gehäuse ruht auf einem leicht angehobenen Rahmen, sodass Luft unter dem Dock zirkulieren kann und die Konstruktion optisch wie schwebend wirkt. Das dunkle Finish orientiert sich an Space Gray und fügt sich sehr stimmig in eine Mac Umgebung ein. Das relativ hohe Gewicht sorgt dafür, dass die Station auch dann stabil an ihrem Platz bleibt, wenn mehrere dicke Kabel eingesteckt oder häufig umgesteckt werden.

    In der täglichen Nutzung arbeitet die FusionDock Max 2 als zentrale Schaltstelle für den gesamten Arbeitsplatz. Ein einziges Kabel zum Mac reicht, um das Notebook mit Strom zu versorgen, mehrere 4K oder 6K Monitore anzusteuern, schnelle externe Laufwerke zu betreiben, Netzwerk und Audio zu bündeln und gleichzeitig weitere Geräte wie Smartphone oder Tablet zu laden. Häufig genutzte Anschlüsse wie SD Kartenleser, microSD und Front USB C sind gut erreichbar an der Vorderseite platziert, während dauerhafte Verbindungen wie Netzwerk oder Monitore sauber nach hinten geführt werden. Ein Kensington Slot erlaubt bei Bedarf die physische Sicherung am Arbeitsplatz. Insgesamt entsteht ein sehr aufgeräumtes Setup, das den Mac ohne Bastellösungen in eine vollwertige Desktop Workstation verwandelt.

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    iVANKY FusionDock Max 2 – Anschlüsse und Kompatibilität

    Mit insgesamt 23 Ports gehört die iVANKY FusionDock Max 2 zu den am umfassend ausgestatteten Docks für den Mac. Fünf Thunderbolt 5 fähige USB C Ports stehen zur Verfügung, zwei davon als Host Upstream zum Mac, drei als Downstream für weitere Thunderbolt oder USB4 Geräte oder zusätzliche Displays. Jeder dieser Ports erreicht bis zu 80 Gigabit pro Sekunde im Normalbetrieb und bis zu 120 Gigabit pro Sekunde im Bandwidth Boost Modus, gleichzeitig liefern die Downstream Anschlüsse bis zu 15 Watt Strom an angeschlossene Geräte.

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    Zusätzlich gibt es fünf USB C 3.2 Gen 2 Schnittstellen mit bis zu 10 Gigabit pro Sekunde, eine davon an der Front mit bis zu 30 Watt Power Delivery für schnelles Laden von Smartphone oder Tablet. Sieben USB A Ports decken klassische Peripherie ab, darunter ein Port mit 10 Gigabit pro Sekunde für schnelle externe Laufwerke, drei Ports mit 5 Gigabit pro Sekunde und drei USB 2.0 Ports für Maus, Tastatur, Dongles oder Drucker.

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    Eine 2,5 Gigabit Ethernet Buchse sorgt für schnelle und stabile Netzwerkverbindungen und ist abwärtskompatibel zu Gigabit und Fast Ethernet. An der Vorderseite sitzen ein vollwertiger SD 4.0 Slot und ein microSD 4.0 Slot, beide mit UHS II und bis zu 312 Megabyte pro Sekunde, die sich gleichzeitig nutzen lassen. Für Audio stehen ein kombinierter 3,5 Millimeter Anschluss an der Front, ein weiterer 3,5 Millimeter Ausgang auf der Rückseite sowie ein optischer SPDIF Ausgang für AV Receiver oder hochwertige DACs bereit.

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    Die Kompatibilität ist klar auf aktuelle Apple Silicon Macs ausgelegt. Unterstützt werden MacBook Pro und Air, Mac mini und Mac Studio mit M1, M2, M3 oder M4 Chip und Thunderbolt Schnittstellen ab macOS 11.5. Für die volle Thunderbolt 5 Bandbreite und die maximale Monitoranzahl ist ein Mac mit Thunderbolt 5 erforderlich, etwa neuere MacBook Pro Modelle mit M3 oder M4 Max. Ältere Apple Silicon Macs mit Thunderbolt 3 oder 4 arbeiten ebenfalls mit dem Dock, dann mit der entsprechenden Bandbreite und der jeweils von Apple vorgesehenen Anzahl externer Displays. Für Mac Studio und Mac mini liegt ein speziell entwickeltes Doppel USB C Kabel bei, das zwei Ports bündelt und dem Dock so die komplette verfügbare Bandbreite liefert. Windows Rechner oder Intel Macs sind nicht vorgesehen, die FusionDock Max 2 richtet sich konsequent an moderne Mac Workstations.

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    iVANKY FusionDock Max 2 – Thunderbolt 5 Leistung und Vorteile

    Der Wechsel auf Thunderbolt 5 gehört zu den wichtigsten Unterscheidungsmerkmalen der FusionDock Max 2 gegenüber klassischen Thunderbolt 4 Docks. Statt der bekannten 40 Gigabit pro Sekunde stehen hier bis zu 120 Gigabit pro Sekunde Bandbreite zur Verfügung. In der Praxis erlaubt das eine Kombination aus mehreren hochauflösenden Displays und schnellen Datentransfers, ohne dass eines von beidem ausgebremst wird. So lassen sich etwa zwei 6K Monitore mit 60 Hertz und ein zusätzlicher 4K Monitor an einem MacBook Pro mit Max Chip betreiben, während gleichzeitig eine externe NVMe SSD mit Übertragungsraten von rund 2,8 Gigabyte pro Sekunde läuft.

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    Für Videoeditoren bedeutet das, dass große 4K oder 6K Projekte direkt von externen Laufwerken geschnitten werden können, während auf einem Monitor die Schnittoberfläche, auf einem zweiten die Vollbildvorschau und auf einem dritten weitere Werkzeuge oder Kommunikationsanwendungen sichtbar sind. Softwareentwickler verteilen ihren Code Editor, Logs, Browser und Dokumentation auf mehrere Monitore, ohne die CPU mit zusätzlicher Display Link Kompression zu belasten. Auch Audio Profis profitieren, da Sample Libraries von Thunderbolt Laufwerken ohne Engpässe gestreamt werden können, während mehrere Bildschirme und USB Geräte parallel aktiv sind.

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    Ein weiterer Vorteil ist die leistungsfähige Power Delivery. Über den Host Port gibt das Dock bis zu 140 Watt an das angeschlossene MacBook weiter. Selbst ein 16 Zoll MacBook Pro bleibt damit auch unter Dauerlast sicher versorgt und kann gleichzeitig schnell geladen werden. Parallel liefert der Front USB C Port 30 Watt für ein Smartphone oder Tablet, ohne die Laptop Versorgung zu beeinflussen, und die übrigen Ports stellen ausreichend Leistung für externe SSDs, Interfaces und sonstige Peripherie bereit. Für anspruchsvolle Workflows entsteht dadurch ein Setup, das sowohl bei Displayausgabe als auch bei Datenraten und Stromversorgung auf Reserven ausgelegt ist.

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    iVANKY FusionDock Max 2 – Temperatur und Lüfter

    Die iVANKY FusionDock Max 2 nutzt ein durchdachtes thermisches Konzept aus massivem Aluminiumgehäuse, Kupferkern und schwebendem Chassis, ergänzt durch einen temperaturgesteuerten Lüfter. In Messungen bleiben die Oberflächentemperaturen selbst unter Dauerlast mit mehreren Monitoren und schnellen Datentransfers im angenehm niedrigen Bereich von etwa 38 bis 42 Grad Celsius, Thermal Throttling oder instabile Verbindungen treten nicht auf.

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    Der Lüfter arbeitet sehr leise und liegt laut Angaben im Bereich von etwa 32 Dezibel im Leerlauf und um 38 Dezibel unter voller Last. Im Vergleich zu anderen Thunderbolt Docks ist das Geräuschniveau bemerkenswert niedrig, im normalen Büro oder Homeoffice Betrieb fällt der Lüfter kaum auf. In einem sehr ruhigen geschlossenen Raum ohne weitere Geräuschquellen bleibt das leise Rauschen dennoch wahrnehmbar. Ein Modus mit vollständig stillstehendem Lüfter bei geringer Last oder eine frei konfigurierbare Lüfterkurve würden das ohnehin schon leise Kühlsystem noch unauffälliger machen, ohne den Sicherheitsabstand bei der Temperatur zu verringern. Insgesamt bleibt das Dock im Betrieb angenehm kühl und zeigt sich auch bei langen Sessions sehr stabil.

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    iVANKY FusionDock Max 2 – Preis und Verfügbarkeit

    Die iVANKY FusionDock Max 2 ist seit Herbst 2025 verfügbar und wird direkt über den iVANKY Onlineshop sowie über große Händler wie Amazon vertrieben. Es gibt eine Version in einem dunklen Aluminiumton, regionale Unterschiede betreffen im Wesentlichen nur die jeweils passenden Netzkabel. Die unverbindliche Preisempfehlung in Europa liegt bei 499,99 Euro, aber auf Amazon bekommt man es aktuell aber für 379,98 Euro [Amazon Werbelink | Affiliate].

    Wir nehmen am Partnerprogramm von Amazon EU teil. Das bedeutet, dass wir durch qualifizierte Käufe über Links zu Amazon.de eine Provision verdienen können.

    Für Anwender, die vor allem mit Thunderbolt 4 arbeiten oder weniger Anschlüsse benötigen, bleibt der Vorgänger iVanky FusionDock Max eine interessante Alternative. Dieses Modell richtet sich an Nutzer, die mit geringerer Bandbreite und reduzierter Portanzahl gut auskommen und dennoch eine solide, Mac zentrierte Dock Lösung suchen.

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    product-image

    iVANKY FusionDock Max 2

    9.5

    Die iVANKY FusionDock Max 2 präsentiert sich als sehr leistungsfähiges Thunderbolt 5 Dock für aktuelle Apple Silicon Macs und macht aus einem mobilen Rechner eine beeindruckend flexible Workstation. Die Kombination aus nativer Unterstützung für mehrere hochauflösende Displays, 23 durchdacht platzierten Anschlüssen und einer starken Stromversorgung mit 140 Watt schafft eine Infrastruktur, die selbst anspruchsvolle Kreativ und Technik Workflows zuverlässig trägt. Das thermische Design hält die Hardware auch bei längeren Volllast Szenarien kühl, während der Lüfter im Alltag leise im Hintergrund bleibt. Wer sein MacBook oder seinen Mac Studio als zentrale Arbeitsmaschine nutzt und viele Geräte parallel betreibt, findet hier eine sehr komplette Lösung, die zahlreiche Einzeladapter und zusätzliche Hubs überflüssig macht.

    Pro
    • Thunderbolt 5 mit sehr hoher Bandbreite für anspruchsvolle Workflows
    • Native Unterstützung für mehrere externe Monitore
    • Insgesamt 23 Anschlüsse inklusive 2,5 Gigabit Ethernet und schnellen UHS II Kartenlesern
    • Bis zu 140 Watt Power Delivery für den Host plus separater 30 Watt Front USB C Port
    • Hochwertiges Aluminiumgehäuse mit durchdachtem Kühlkonzept und stabiler Bauweise
    Kontra
    • Lüfter in sehr ruhigen Umgebungen leicht hörbar, keine Nulldrehzahl
    Ümit Memisoglu
    Gründer und Chefredakteur von Umihito.de. Foodvlogger, Technikblogger und Ingenieur.

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