UPERFECT Delta MAX No Touch – Lieferumfang und Design

Zum Lieferumfang gehören die nötigen Kabel für den schnellen Start, darunter USB-C-Kabel und HDMI-auf-Mini-HDMI-Kabel und ein USB-C-Netzteil mit 45 Watt.
Super für den Alltag sind die beiliegenden Winkeladapter. Sie erlauben, dass USB-C und Mini-HDMI sauber nach hinten geführt werden, statt seitlich herauszustehen. Das macht einen sichtbaren Unterschied, wenn der Monitor nah an einer Wand steht oder wenn links neben dem Gerät wenig Platz ist. Gerade beim vertikalen Aufbau wirkt das Setup dadurch deutlich aufgeräumter, weil Kabel nicht in den Arbeitsbereich hineinragen. Eine gepolsterte Transporttasche mit separatem Zubehörfach ist dabei und die extra Abteilung für Netzteil und Kabel ist natürlich auch sehr praktisch.
Das Gerät besteht aus zwei fest verbundenen 18,5-Zoll-Panels, die über ein zentrales Scharnier klappen wie ein übergroßes Notebook. Das Gehäuse ist aus Metall gefertigt und wirkt im Alltag sehr stabil, aber auch sehr steif für das Auf- und Zuklappen unterschiedlicher Winkel. Mit rund 2,36 Kilogramm ist der Dual-Monitor spürbar schwerer als typische portable Einzel-Displays, bleibt zusammengeklappt aber flach genug, um im Rucksack oder in einer größeren Laptoptasche unterzukommen.

Der integrierte Standfuß ist fest im Gehäuse integriert, dadurch ist keine separate Halterung nötig. Für einen Vesa-Mount sind aber auch entsprechende Gewinde hinten platziert. Wenn man es also fest auf einem Monitorständer oder einem beweglichen Mount befestigen möchte, ist das kein Problem.
Der 360-Grad-Faltmechanismus ist besonders spannend. Der obere Bildschirm lässt sich komplett nach hinten klappen, sodass eine zeltartige Aufstellung möglich ist und beide Seiten genutzt werden können. In dieser Position kann eine Person auf der einen Seite Inhalte sehen, während auf der anderen Seite parallel gearbeitet wird, was für Besprechungen und gemeinsame Sicht auf Inhalte deutlich unkomplizierter ist als das Herumdrehen eines Laptops. Dazu kommt ein Lagesensor, der bei einer 180-Grad-Drehung die Darstellung automatisch anpasst, sodass die Ansicht nicht auf dem Kopf steht.

Bei Abmessungen und Gewicht zeigt sich, dass es trotz Portabilität kein Leichtgewicht ist. Zusammengeklappt liegt das Format bei etwa 42,5 × 26,0 × 2,0 cm, aufgeklappt im vertikalen Doppelaufbau bei etwa 42,5 × 52,0 cm Grundfläche mit rund 1,0 cm Dicke. Das Gewicht liegt bei etwa 2,36 kg. Das passt noch in Taschen und Rucksäcke, fühlt sich aber eher wie ein großes Notebook.

UPERFECT Delta MAX No Touch – Anschlüsse und Kompatibilität
Alle Anschlüsse sitzen an der Basiseinheit auf der linken Seite. Es gibt drei USB-C-Ports und zwei Mini-HDMI-Ports. Ein USB-C ist für die Stromzufuhr reserviert, die beiden anderen dienen als Display-Eingänge für Bild und Ton. Dazu kommen die zwei Mini-HDMI-Eingänge, die sich besonders für Konsolen oder HDMI-Quellen eignen.
Der Monitor läuft nur mit externer Stromversorgung. Das beiliegende 45-Watt-Netzteil deckt den Betrieb der beiden Displays ab und kann angeschlossene Geräte zusätzlich mit bis zu 25 Watt laden. Das ersetzt kein Notebook-Netzteil bei hoher Last, ist aber sehr praktisch für Smartphones, Tablets und Zubehör, wenn am Schreibtisch nur eine Steckdose frei ist.

An Notebooks, wie hier dem Razer Blade 18 funktioniert die Anbindung über USB-C besonders sauber, weil ein einziges Kabel für Bild und Ton genügt und der Arbeitsplatz schnell steht. Für Konsolen wie PlayStation 5 und Nintendo Switch 2 läuft der Anschluss klassisch über HDMI, wobei wegen der Mini-HDMI-Buchsen am Monitor das beiliegende Kabel die einfachste Lösung ist. Im Konsolenbetrieb ist der Monitor im Alltag vor allem dann angenehm, wenn ein Bildschirm das Spiel zeigt und der zweite Bildschirm parallel für Zusatzinhalte genutzt wird, etwa über einen Laptop oder einen zweiten Zuspieler.

Für die Praxis ist aber vor allem wichtig, dass der Delta MAX nicht auf einen Nutzungsstil festgelegt ist. Es gibt mehrere sinnvolle Konfigurationen:
Gebündelt als Dual-Erweiterung: Beide Panels hängen am Notebook und werden als zwei zusätzliche Monitore genutzt. Das ist der typische Produktivmodus, etwa für Browser oben und Timeline, Chat oder Dokumente unten.
Als ein großer Hochkant-Bildbereich: Im Sequence-Modus arbeiten die zwei physischen Panels wie ein Display mit 1920×2160 Pixeln übereinander. Der Übergang bleibt als schmaler Steg sichtbar, lässt sich aber bei langen Dokumenten, Code oder Chats gut “wegdenken”, weil sich Inhalte über mehrere Seiten hinweg besser überblicken lassen.
Als getrennte Displays mit zwei Quellen: Ein Bildschirm läuft über USB-C, der andere über HDMI. Dadurch kann zum Beispiel unten ein Notebook und oben eine Konsole laufen, ohne dass ein Gerät beide Panels ansteuern muss. Im OSD lässt sich pro Screen die Quelle wählen.
Nur ein Panel aktiv: Wenn nur ein Bildschirm gebraucht wird, lässt sich das Setup so konfigurieren, dass im Alltag nicht beide Flächen genutzt werden müssen. Das ist praktisch, wenn der Platz nach oben zwar vorhanden ist, aber gerade nur ein zusätzlicher Screen benötigt wird.

Bedient wird das Ganze über seitliche Tasten und ein OSD-Menü. Die wichtigsten Punkte sind Moduswahl, Signalquelle pro Display, Rotation, Lautstärke und ein Low-Blue-Light-Modus.

Die Menülogik ist nicht sofort selbsterklärend, bleibt aber nach kurzer Eingewöhnung gut nutzbar, weil die relevanten Funktionen zuverlässig erreichbar sind.
– Bildqualität
Beide Panels sind IPS-Displays mit 1920 × 1080 Pixeln im 16:9-Format. Auf 18,5 Zoll ergibt das eine Pixeldichte, die für Text, Web und Office sauber wirkt.

Die Helligkeit liegt bei etwa 300 cd/m², der Kontrast bei 1000:1. Damit ist der Monitor für Innenräume gut geeignet, auch wenn das Setup in einem hellen Zimmer steht. Bei sehr starkem Gegenlicht, also im Garten bei Sonnenlicht, wird es wie bei vielen portablen Monitoren schwieriger, weil die Spitzenhelligkeit begrenzt ist.

Der Farbraum deckt 100 Prozent sRGB ab. Das sorgt dafür, dass typische Inhalte aus Web, Games und Medien farblich stimmig wirken. IPS-typische Blickwinkel sind ebenfalls vorhanden, was bei Präsentationssituationen oder bei doppelseitiger Nutzung hilft, weil Inhalte nicht sofort verblassen, wenn jemand seitlich auf das Panel schaut.

Im Sequence-Modus wird die Fläche besonders interessant. Zwei Full-HD-Displays übereinander ergeben effektiv ein einziges vertikales Display. Das ist keine durchgehend nahtlose Fläche, weil das Scharnier und der Rahmen sichtbar bleiben. Für lange Dokumente, Coding, Chat- oder Streaming-Tools funktioniert das trotzdem gut, weil Inhalte in der Höhe mehr Platz bekommen und weniger häufig zwischen Fenstern gewechselt werden muss.

UPERFECT Delta MAX No Touch – Gaming
Gaming auf dem UPERFECT Delta MAX No Touch funktioniert am besten, wenn der Monitor als “Zweitfläche mit Nutzen” gedacht wird. Ein Bildschirm zeigt das Spiel, der zweite bleibt frei für Zusatzfenster wie Chat, Streaming-Software, Guides oder Systemüberwachung. So kann man z.B. auch gleichzeitig die eine Serie bingen, während mann Dailies in seinen Spielen abarbeitet etc.

Die Standard-Bildwiederholrate liegt bei 60 Hz, je nach Modus sind bis zu 100 Hz möglich. Dadurch fühlt sich der Monitor in vielen Spielen flüssig an, bleibt aber nicht auf dem Level eines echten High-End-Gaming-Monitors, der dauerhaft für hohe Bildraten gebaut ist.

Die Reaktionszeit liegt bei etwa 16 ms. Das ist für Strategie, RPGs, Adventure und typische Konsolen- und Singleplayer-Titel absolut nutzbar. Bei sehr schnellen Shootern können Bewegungen eher Schlieren zeigen, was vor allem auffällt, wenn man sonst sehr reaktionsschnelle Displays nutzt. Aber ganz ehrlich: Das merkt man maximal als E-Sportler. Selbst ich als High-Level Tekken Spieler der genau auf Frames der Attacken achtet, sehe im Spiel keinen Unterschied und habe auch keinen spürbaren Nachteil.

Die 360-Grad-Funktion und gleichzeitige Display-Spiegelung ist für das Gaming wirklich mega. Der Monitor lässt sich so drehen, dass jemand gegenüber mitsehen kann, sodass man sich gegenseitig sieht, statt einfach nebeneinander zu sitzen.

UPERFECT Delta MAX No Touch – Audioqualität
Der UPERFECT Delta MAX No Touch besitzt zwei integrierte Lautsprecher mit jeweils 1 Watt. Sie sind für grundlegende Tonausgabe gedacht und erfüllen diesen Zweck zuverlässig. Stimmen in Videos oder Menüs bleiben verständlich, auch wenn keine separaten Lautsprecher angeschlossen sind.
Für Spiele und Musik fehlt naturgemäß Volumen, weil in einem flachen Monitorgehäuse kein Raum für kräftigen Klang entsteht. Das bedeutet nicht, dass der Ton unbrauchbar ist, sondern dass externe Lautsprecher oder ein Headset weiterhin die bessere Wahl sind, wenn Sound ein Schwerpunkt ist. Als integriertes Extra für schnelle Sessions oder unterwegs ist die Lösung im Alltag trotzdem hilfreich, weil sie das Setup vereinfacht.

UPERFECT Delta MAX No Touch – Preis und Verfügbarkeit
Der UPERFECT Delta MAX No Touch ist bereits verfügbar über die offizielle Webseite von UPERFECT [Werbelink | Affiliate] für aktuell 599 Euro, aber über unseren Link bekommt ihr den Monitor für €423,77.
Der Hersteller bietet eine zweijährige Garantie und bewirbt weltweit kostenlosen Versand. Zusätzlich gibt es laut Herstellerangaben eine 30 tägige Testphase, innerhalb derer der Monitor bei Nichtgefallen zurückgegeben werden kann.
Hinweis: Durch qualifizierte Käufe über die Links verdienen wir eine Provision.

























