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    Kaffee ist für viele ein Wachmacher, für andere ein Genuss und eine Leidenschaft, für manche ein Hobby und für wieder andere eine Routine. Für mich ist es eine Mischung aus allem. Jeden morgen ist der Kaffee das Must Have nach dem Frühstück oder ersetzt dieses sogar manchmal für einen guten Star in den Tag. Am Abend dient es für mich zur Entspannung um den Geist anzuregen und die Sinne vom Alltagstress abzulenken. Allein der Geruch verzaubert mich regelrecht.

    Hinweis: „Showcase“-Beiträge entstehen im Gegensatz zu „Testberichten“ im Rahmen einer bezahlten Partnerschaft mit dem Hersteller, weshalb wir diese der Transparenz wegen als Werbung kennzeichnen. Jedoch gibt es thematisch und bezüglich unserer eigenen Meinung keine Vorgaben.

    GRAEF Contessa Espresso Maschine Siebträger

    Der Kaffee zuhause schmeckt aber nie so, wie in einem guten Café. 2020 fällt der Café-Besuch für mich jedoch ins Wasser. Also musste eine Alternative her, denn guten Kaffee gekauft habe ich ja bereits. Es ist die richtige Zubereitung an der es mangelt. Letzendlich habe ich mir die große Frage gestellt: Kaffeevollautomat oder Siebträgermaschine. Am Ende ist es mit der GRAEF Contessa die Siebträgermaschine geworden zusammen mit der GRAEF Kafeemühle CM 850.

    GRAEF Contessa –
    Siebträgermaschine vs. Kaffeevollautomat

    Eine Siebträgermaschine mag auf dem ersten Blick kompliziert wirken, ist aber in vieler Hinsicht einem Kaffeevollautomaten überlegen. Klar, beim Kafeevollautomaten startet man das Gerät, drückt einen Knopf und die eine Tasse ist nach 2-5 Minuten voll mit Kaffee. Somit ist die Bedienung grundsätzlich erstmal schneller. Denkt man zumindest.

    Diesen einzigen Nachteil gleicht man mit der GRAEF Contessa als moderne Siebträgermaschine schnell aus. Denn nach dem zweiten oder dritten Kaffee hat man die Routine der kleinen Kaffeezeremonie raus und hat nach einem Kaltstart innerhalb 2-3 Minuten zwei Kaffee zum servieren, was bei vielen konventionellen Siebträgern meist sogar 15-20 min nach Kaltstart dauern kann, da diese mit Kesseln, Boilern oder Wärmetauschern arbeiten. Die GRAEF Contessa kommt nämlich mit drei Thermoblöcken daher, die jeweils den Espresso-Aufguss, Dampf und Brühkopf vorwärmen. Dabei ist es egal ob es sich dabei um einen Espresso, Cappuccino, Latte Machiato oder Americano handelt.

    Grundsätzlich funktioniert ein Siebträger folgendermaßen: Man wählt den Siebträger für eine oder zwei Tassen, mahlt frischen, herrlich duftenden, möglichst feinen Kaffee mit der Kaffeemühle, hier etwa mit der GRAEF Kaffeemühle CM 850 mit passendem Mechanismus für Siebträger, verdichtet das Kaffeemehl durch Pressen mit dem Tamper, der mit im Lieferumfang ist und befestigt den Träger am Auslauf in der Mitte. Mit hohem Brühdruck (optimal etwa 8-12 bar, max 16 bei der GRAEF Contessa) wird das Wasser durch das dichte Kaffeemehl gepresst. Das Pulver kommt daher nur kurz mit dem Kaffeemehl in Berührung und nimmt weniger Bitterstoffe mit als bei einem Kaffeevollautomaten. Das macht einen deutlichen Geschmacks- und Qualitätsunterschied, wo die GRAEF Contessa praktisch an einen Spitzenplatz einnimmt. Danach zieht man den Siebträger wieder ab, kippt den Trester in den Müll oder nutzt ihn als Dünger für die Tomaten und fertig. Wenn nicht anders eingestellt, habt Ihr in 25 s einen perfekten Espresso mit einer perfekten Temeperatur zwischen 86 und 98 grad, was man mit der Programmiertaste in +/-1°C-Schritten einstellen kann.

    Wer will fügt dem noch heißes Wasser hinzu, etwa für den Americano, und nutzt das Heißwasserventil rechts, oder schäumt kalte Milch innerhalb weniger Sekunden mit der Dampflanze links auf, bei der man einstellen kann, wie nass oder trocken der Dampf sein soll. Das geht nicht zur schnell, sondern man sieht hier auch direkt einen wesentlichen Vorteil gegenüber dem Kaffeevollautomaten: Pflege und Reinigung.

    Beim Kaffeevollautomaten ist die Reinigung wesentlich Aufwendiger, da der Kaffee und die Milch quasi einen Kreislauf in der Maschine durchzieht. Bei der GRAEF Contessa wird alles außen gemacht. Entsprechend fließt nur Wasser durch das Gerät. Keine Milch, kein Kaffee. Hier reich es aus nach langer Zeit einfach Wasser durchlaufen zu lassen, eventuell mit Tabletten zu entkalken. Beim Kaffeevollautomaten sieht es anders aus.

    GRAEF Contessa – Die Kaffeevielfalt

    GRAEF Contessa Espresso Maschine Siebträger

    Es gibt das Vorurteil, dass man mit einer Espressomaschine bzw. einer Siebträgermaschine nur Espresso machen kann. Das ist natürlich falsch. Nimmt man Espresso als Basis und verdünnt rechts mit heißem Wasser, hat man plötzlich einen Americano. Oder man man nimmt stattdessen Café Crema. Funktioniert auch. Mit der Dampflanze links schäumt man Milch auf und kann sich binnen Sekunden einen leckeren Capuccino oder Latte Machiato machen, der besser schmeckt als der von jedem Kaffeeautomaten. Man kann sich auch einfach nur heißes Wasser entnehmen und damit Tee machen.

    GRAEF Contessa Espresso Maschine Siebträger

    Und so habe ich im neuesten Video passend zum cremigen Schokoladenkuchen den geschmacklich und vom Geruch her perfekten Cappucino „selbst gemacht“, der besser schmeckt als der 36 Euro Cappuccino den ich vor 5 Jahren mal getrunken hatte, weil der Kollege die Währung falsch ausgerechnet hatte. Nicht nur das: Mit dem geringsten Aufwand fühle ich mich während meiner Home Office Phase wie ein Home Barista. Der Beste noch dazu. Und wenn ich Cappuccinos verzieren könne, würde ich dank der GRAEF Contessa auch definitiv damit durchkommen. Denn wer einmal daraus, selbst den billigsten Kaffee, trinkt, wird nie wieder mit was anderem zufrieden sein.

    Schaut euch gerne mal das Video dazu an, wenn noch nicht geschehen, oder schaut es euch einfach nochmal an.

    Ümit Memisoglu
    Gründer und Chefredakteur von Umihito.de. Foodvlogger, Technikblogger und Ingenieur.

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